Gerichtsverwalter Veit das Schrecken armer Bauern Trug seinen dicken Bauch tief krächzend über Land Und rief als er von Regenschauern Ein Bächlein angeschwollen fand Dem nächsten Ackersmann: Mein Lieber Kommt her und tragt mich da hinüber Der Bauer kam im schnellsten Lauf Gestrenger Herr gleich will ich Ihnen Als Leibroß unterthänig dienen Und lud den ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1788


Ich möchte wohl der Kaiser sein Den Orient wollt ich erschüttern Die Muselmänner müssten zittern Konstantinopel wäre mein Ich möchte wohl der Kaiser sein Ich möchte wohl der Kaiser sein Athen und Sparta sollten werden Wie Rom die Königin der Erden Das Alte sollte sich erneu´n Ich möchte wohl der Kaiser sein Ich möchte wohl ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1788


Kommt, kommt den Herrn zu preisen der groß von Rat ist, groß von Tat den Gütigen, den Weisen der keinen seines Gleichen hat Der Herr tut große Werke Wer hindert seine Kraft wer seines Armes Stärke die alle Gute schafft? Er dehnet, gleich Gezeiten die weiten Himmel aus er spricht, so gehen Welten aus ihrem ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1788


Jesus, Heiland meiner Seele lass an deine Brust mich fliehn da die Wasser näher rauschen und die Wetter höher ziehn Birg mich in den Lebensstürmen bis vollendet ist der Lauf führe mich zum sichern Hafen nimm dann meine Seele auf Andre Zuflucht hab ich keine zagend hoff ich nur auf dich Lass, o lass mich ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1788


Goldne Abendsonne wie bist du so schön Nie kann ohne Wonne deinen Glanz ich sehn. Schon in früher Jugend sah ich gern nach dir Und der Trieb zur Tugend Glühte mehr in mir Wenn ich so am Abend Staunend vor dir stand, Und an dir mich labend, Gottes Huld empfand Doch vor dir, o Sonne, ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1788


Brüder laßt uns lustig sein Weil der Frühling währet Bricht der Jahre Winter ein Ist die Kraft verzehret Tag und Stunde weilen nicht Dem der keine Rosen bricht Ist kein Kranz bescheret Unser junges Leben eilt Mit verhängtem Zügel Krankheit, Schmerz und Gram verweilt Nur die Luft hat Flügel Ob wir hier uns wiedersehn Und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1788


Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein langen und bangen in schwebender Pein himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Tränen ach fließen auf Erden so viel Kummer belastet so manches Gefühl Schwermut macht Herzen zum Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Veilchen und Rosen im Garten verblühen Jugend und Anmut ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1788


Mit Mädchen sich vertragen mit Männern rumgeschlagen und mehr Kredit als Geld so kommt man durch die Welt Mit vielem läßt sich schmausen, mit wenig läßt sich hausen; daß wenig vieles sei schafft nur die Lust herbei. Will sie sich nicht bequemen, so müßt ihrs eben nehmen. Will einer nicht vom Ort, so jagt ihn ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1788


Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen Das durch wankende Blütenzweige zittert Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen In des sinkenden Tages Goldgewölken Im Gefilde der Sterne stralt dein Bildnis Adelaide! Abendlüfte im zarten Laube flüstern Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln Wellen rauschen und Nachtigallen flöten: Adelaide! ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1788


Ich klage hier dir Echo dir die Leiden meiner Brust wo ist wohl sonst ein sanfter Freund der mit in meine Tränen weint Wo find ich Ruh Vertraute du dir ist mein Leid bewußt Wenn Mondenschein den stillen Hain in kühlen Schatten hüllt und Philomenens schmachtend Lied aus meinem Herzen Seufzer zieht und manches Ach, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1788