Schlaf wohl du Himmelsknabe

Schlaf wohl, du Himmelsknabe du Schlaf wohl du süßes Kind Dich fächeln Engelein in Ruh Mit sanftem Himmelswind Wir armen Hirten singen dir Ein herzig´s Wiegenliedchen für: Schlafe, schlafe Himmelssöhnchen, schlafe Maria hat mit Mutterlieb Dich leise zugedeckt Und Joseph hält den Hauch zurück Daß er dich nicht erweckt Die Schäflein, die im Stalle sind Verstummen vor dir, Himmelskind: Schlafe,

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O hört auf mich noch jungen Mann (Abschied im Kerker)

O hört auf mich noch jungen Mann! Seht, was aus mir geworden! Nehmt, Menschen, dieses Denkmal an Und hütet euch vor Morden. Vor allen Dingen fürchtet Gott Und folget den Gesetzen! Besonders dem, wo er verbot Den Menschen zu verletzen Ach, Freunde! hätt’ ich dies getan So wär’ ich frei von Ketten Jetzt höret mein Vergehen an. Kein Weinen kann

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In Trauern und Unruh

In Trauern und Unruh bring ich mein Leben zu kein Trost kann ich mehr haben womit ich mich kann laben ich weine in der Still und seufze oftmals viel Mein Herze tut mir weh ich liege oder steh mag schlafen oder wachen so macht es mir zu schaffen obschon die Augen zu hat doch das Herz nicht Ruh Wie kanns

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Namen nennen dich nicht (Ihr)

Namen nennen dich nicht. Dich bilden Griffel und Pinsel sterblicher Künstler nicht nach Lieder singen dich nicht. Sie alle reden wie Nachhall fernester Zeiten von dir. Wie du lebest und bist, so trag ich einzig im Herzen, teuerstes Mädchen, dein Bild. Wäre Herzens Empfindung hörbar jeder Gedanke würde dann Hymnus von dir. Lieben kann ich dich nur. Die Lieder, wie

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