Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Mild erteilt er seine Triebe Mit dem Zauberblick der Liebe Jedem Wesen der Natur Im Gewand der frommen Tugend Ausgeschmückt mit Reiz der Jugend Geht das Mädchen sanft einher Ganz des Jünglings Lieb´ empfindend Unterliegt es überwindend Liebt und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1782


Im Garten des Pfarrers von Taubenhain Geht’s irre bei Nacht in der Laube. Da flüstert und stöhnt’s so ängstiglich; Da rasselt, da flattert und sträubet es sich, Wie gegen den Falken die Taube Es schleicht ein Flämmchen am Unkenteich, Das flimmert und flammert so traurig. Da ist ein Plätzchen, da wächst kein Gras; Das wird ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1782


Ein Junker hielt sich ein Paar Hunde; Es war ein Pudel und sein Sohn. Der junge, Namens Pantalon, Vertrieb dem Herrchen manche Stunde Er konnte tanzen, Wache stehn, Den Schubkarrn ziehn, ins Wasser gehn, Und alles dieses aus dem Grunde. Der schlaue Fritz, des Jägers Kind, War Lehrer unsers Hunds gewesen, Und dieser lernte so ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Seht den Himmel wie heiter Laub und Blumen und Kräuter schmücken Felder und Hain Balsam atmen die Weste und im schattigen Neste girren brütende Vögelein Über grünliche Kiesel rollte der Quelle Geriesel purpurblinkenden Schaum Und die Nachtigall flötet und vom Abend gerötet wiegt sich spiegelnd der Blütenbaum Kommt, Gespielen und springet wie die Nachtigall singet ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Mädels sagt es laut Liesel ist ne Braut Michel tut mich heuren Haus und Hof und Scheuren Sind für mich gebaut Ich bin seine Braut Michel der ist mein o wie wird’s mir sein Wenn am Dienstag frühe In die Kirch ich ziehe Und wenn alles schaut auf die Jungfer Braut Wenn die G’meinde singt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Gesund und frohen Mutes genießen wir des Gutes das uns der große Vater schenkt O preist Ihn, Brüder, preiset den Vater, der uns speiset und aus dem Quell der Freude tränkt Er ruft herab: „Es werde!“ und Segen schwellt die Erde der Fruchtbaum und der Acker sprießt es lebt und webt in Triften in Wassern ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Weil ich Jesu Schäflein bin freu ich mich nur immerhin über meinen guten Hirten der mich wohl weiß zu bewirten der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt Unter seinem sanften Stab geh ich aus und ein und hab unaussprechlich süße Weide dass ich keinen Mangel leide Und sooft ich durstig bin ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Bunt sind schon die Wälder gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt Rote Blätter fallen graue Nebel wallen kühler weht der Wind Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume am gebognen Ast gelbe Birnen winken ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Der Winter ist ein rechter Mann, Kernfest und auf die Dauer; Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, Und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund wie er? Er krankt und kränkelt nimmer, Er trotzt der Kälte wie ein Bär und schläft im kalten Zimmer. Er zieht sein Hemd im freien an ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782


Ein Schifflein sah ich fahren, Kapitän und Leutenant! Darinnen waren geladen Drei brave Kompanien Soldaten. Kapitän, Leutenant, Fähnerich, Sergeant, Nimm das Mädel, Nimm das Mädel bei der Hand! Soldaten, Kameraden! Nehmt das Mädel, Nehmt das Mädel bei der Hand! Was sollen die Soldaten essen, Kapitän und Leutenant? Gebrat’ne Fisch mit Kressen, Das sollen die Soldaten ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1782