In der Väter Halle ruhte Ritter Rudolfs Heldenarm Rudolfs, den die Schlacht erfreute Rudolfs, welchen Frankreich scheute und der Sarazenen Schwarm Er, der letzte seines Stammes, weinte seiner Söhne Fall, zwischen moosbewachsenen Mauern tönte seiner Klage Trauern in der Zellen Widerhall. Agnes mit den goldnen Locken, war des Greises Trost und Stab; sanft wie Tauben, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1775


Vorüber! ach, vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh, Lieber! Und rühre mich nicht an Gib deine Hand, du schön und zart Gebild, Bin Freund und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, Sollst sanft in meinen Armen schlafen Text: Matthias Claudius – 1775 Musik: Franz Schubert , 1817 ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


In allen guten Stunden erhöht von Lieb und Wein, soll dieses Lied verbunden von uns gesungen sein. Uns hält der Gott zusammen der uns hierher gebracht. Erneuert unsre Flammen er hat sie angefacht So glühet fröhlich heute seid recht von Herzen eins! Auf, trinkt erneuter Freude dies Glas des echten Weins! Auf in der holden ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


Hurre,hurre,hurre! Schnurre, Rädchen, schnurre! Trille, Rädchen, lang und fein Trille fein ein Fädelein Mir zum Busenschleier. Hurre,hurre,hurre! Schnurre, Rädchen, schnurre! Weber, webe zart und fein Webe fein das Schleierlein Mir zur Kirmesfeier. Hurre,hurre,hurre! Schnurre, Rädchen, schnurre! Außen blank und innen rein Muß des Mädchens Busen sein Wohl deckt ihn der Schleier Hurre,hurre,hurre! Schnurre, Rädchen, schnurre! ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


Süße, heilige Natur, Laß mich gehn auf deiner Spur, Leite mich an deiner Hand, Wie ein Kind am Gängelband! Wenn ich dann ermüdet bin, Sink‘ ich dir am Busen hin, Atme süße Himmelslust Hangend an der Mutterbrust. Ach! wie wohl ist mir bei dir! Will dich lieben für und für; Laß mich gehn auf deiner ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1775


Bursche lärmet Sauft und schwärmet Nur vermeidet Zank und Streit Laßt die Blitz-Philister lachen Laßt sie saure Miene machen Nur zum Saufen seid bereit Gram und Sorgen Spart bis morgen Eure ganze Plunderei Packt euch fort zu dieser Stunde Und studiert ihr Pumpenhunde Bursche müssen lustig sein Landesvater Schutz und Rater Es lebe mein Karl ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1775


Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher und trinkt ihn fröhlich leer in ganz Europia, ihr Herren Zecher ist solch ein Wein nicht mehr Er kommt nicht her aus Ungarn, noch aus Polen Noch wo man franzmänn’sch spricht Da mag Sankt Veit, der Ritter, Wein sich holen Wir holen ihn da nicht Ihn bringt das ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


Kleine Blumen, kleine Blätter Streuen mir mit leichter Hand Gute junge Frühlingsgötter Tändelnd auf ein luftig Band Zephyr, nimm´s auf deine Flügel Schling´s um meiner Liebsten Kleid Und dann tritt sie für den Spiegel Mit zufriedener Munterkeit Sieht mit Rosen sich umgeben Sie wie eine Rose jung Einen Kuß, geliebtes Leben Und ich bin belohnt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


Ich hab ein kleines Hüttchen nur Es steht auf einer Wiesenflur Vor diesem Hüttchen steht ein Bach und diesem Bach fließt Liebe nach Am Hüttchen klein steht groß ein Baum Vor welchem siehst das Hüttchen kaum Schützt gegen Sonne, Kält´ und Wind all die darin versammelt sind Sitzt auf dem Baum Frau Nachtigall Und schlägt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775


Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes neues Leben Ich erkenne dich nicht mehr Weg ist alles, was du liebtest Weg, warum du dich betrübtest Weg dein Fleiß und deine Ruh Ach, wie kamst du nur dazu Fesselt dich die Jugendblüte Diese liebliche Gestalt Dieser Blick voll ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1775