Mein Esel ist ein lange Frist Ganz müd gewest, dann niemand läßt ihm Rast noch Ruh; wie ich ihm tu. Will Jedermann mein Esel han Den ich selbs nit entbehren kann. Mein Esel geht in alle Stet Lauft ledig umb. Ob Jemand kumm, Der sein begehrt, wird er gewehrt Wer fertig sei, Hab jetzt dabei ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Ich freu mich dieser Fasenacht Ich hoff es soll mir werden Ein schöner Kranz, hat mir gemacht Die Allerschönst auf Erden Derselbig Kranz ist schier ganz Mit Seiden Überbunden Als ich versteh so kost er meh Dann bei den vierthalb Pfunden Warum sollt ich nit freuen mich So ich es sich ein Wunder Daß mir ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Es jagt ein Jäger geschwinde dort oben vor dem Holz mit seinen schnellen Winden fand er ein Wild,was stolz Auf einer weiten Heiden da er das Wild ersach— mit seinen Winden beiden hetzt er ihm hinten nach „Vom G’spür will ich nit scheiden der selbig Jäger sprach. Das Wild hat keinen Namen, Da ichs bei nennen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Ich armes Käuzlein kleine wo soll ich fliegen aus bei der Nacht so ganz alleine Bringt mir gar manchem Graus Der Ast ist mir entwichen darauf ich ruhen soll die Läublein sein all verblichen mein Herz ist Trauerns voll Muß ich mich von dir scheiden Herzlieb ganz traurig bin es geschah mir nie so Leide ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Nun reuen mich die guten Schuch die ich umb sie zerrissen hab So reuen mich mein gute Schuch die ich nach ihr zu treten hab In von Arnim’s Handschriftlicher Sammlung vor 1805 fand sich folgende vollständige Strophe: Nun reuen mich die guten Schuch Die ich um sie zerrissen Drum reite ich nun immerzu Und will ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Schau, wohl tritt der Hanslein daher wohl nach der Läng und nach der Zwerch das hi ka di, hi ka di ha, ha, ha, ha! Nochmals dieselbe Melodie im 19. Ouodlibet mit den Worten: Also tritt unser Hansl dorther nach der Läng und nach der Zwerch (Quer) Text und Musik: Verfasser unbekannt bei Schmeltzel Quodlibet 44, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Wer gewinnen will den Kranz König wer’n am Nasentanz der komm bis Sonntag fruh gen Kumpelsbrunn darzu Text und Musik: verfasser unbekannt in Deutscher Liederhort II (1897, Nr. 942 „Nasentanz“) Über Nasentanz ist nichts näher bekannt; zu vermuten ist ein Spiel oder Volksfest. Das scherzhafte Lied kannte in Wien der aus Bayern stammende Schulmeister Schmeltzel, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Mit Lust tritt ich an diesen Tanz ich hoff mir werd ein schöner Kranz von einem schön Jungfrewelein darumb wil ich ihr eigen sein So tritt ich hie auf einen Stein Gott grüß mir’s zart Jungfrewelein, Und grüß euch Gott allsamml geleich Sie seien arm oder reich Gott grüsz euch all in einer Gmein Die großen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1544


Bubenleben wir loben dich d’weil wir leben so halten wir dich! Text und Musik: Verfasser unbekannt bei Schmeltzel 1544. Ouodlib. 20. „Dieses Fragment ist wohl der älteste Beleg von Liedern der Hagestolzen.“ in Deutscher Liederhort II (1897, Nr. 861) ...

Liederzeit: | 1544


Wer so ein faules Gretchen hat Wie kann der lustig sein? Sie schläft ja alle Morgen, Morgen Bis daß die Sonne scheint Der Vater aus dem Walde kam Das Gretchen, das schläft noch Schlaf du zum tausend Teufel, Teufel, Der Hirt ist schon im Wald Die Kuh steht noch im Stall Das Gretchen aus dem ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1544