Wir sind fidele Leut (Nach Hause gehn wir nicht)

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Wir sind fidele Leut
stets voller Fröhlichkeit
wir haben ausgesorgt
so lang der Wirt noch borgt
so geht’s die ganze Nacht
bis hell der Morgen lacht
bei uns wird durchgemacht
bis früh um Acht

Und wer nicht trinken kann
der ist kein braver Mann
jawohl – wir brauchen Alkohol
und ham wir auch kein Geld
wird fleißig nachbestellt
der Wirt akkreditiert
sticht (steckt) an ein neues Fass
das gibt ein’n Heidenspass

Nach Hause, nach Hause
nach Hause gehen wir nicht
bis dass der Tag anbricht
der helle Tag anbricht
Nach Hause, nach Hause
nach Hause gehen wir nicht
bis dass der Tag anbricht
nach Hause gehn wir nicht

Das Bier ist ganz famos
und unser Durst ist groß
nur mit Gemütlichkeit
wir haben ja soviel Zeit
und einen Orden kriegt
wer unterm Tische liegt
ja wir sind kreuzfidel
und quietschvergnügt

Denn unser Stammlokal
ist einfach ideal
Schenk ein – und lass die Sorgen sein
ist auch der Alltag grau
wir machen heute blau
Bier her – das Glas ist leer
So lang der Wirt servier (?)
so lange bleiben wir hier

Nach Hause, nach Hause
nach Hause gehen wir nicht
bis dass der Tag anbricht
der helle Tag anbricht
Nach Hause, nach Hause
nach Hause gehen wir nicht
bis dass der Tag anbricht
nach Hause gehn wir nicht

Text: Friedrich Schwarz (Refrain „Nach Hause, nach Hause“ seit 1860 bekannt)
Musik:  nach „Tief drin im Böhmerwald“ von Hans Bicherl, der Refrain von J. Reckmann ?
1929 auf Schellack, gesungen von August Batzem

Dieser Text über eine rauschhafte Nacht voller Alkohol wurde von Friedrich Schwarz verfasst.  Hierbei handelt es sich womöglich um den Kabarettisten und Stimmungssänger Friedrich (Friedel) Schwarz, der 1943 im KZ Neuengamme umkam und über den nur sehr wenig bekannt ist. (Wikipedia).

CDs und Bücher mit Wir sind fidele Leut (Nach Hause gehn wir nicht):