Soldatenlieder


Wer will unter die Soldaten

Wer will unter die Soldaten der muß haben ein Gewehr, das muß er mit Pulver laden und mit einer Kugel schwer. Büblein, wirst du ein Rekrut merk dir dieses Liedlein gut Pferdchen munter, immer munter lauf Galopp, hopp, hop, hopp Der muß an der rechten Seiten einen scharfen Säbel han, daß er, wenn die Feinde streiten, schießen und auch fechten

Liederzeit: | , | 2006


Werd ich leben werd ich sterben (Heimat)

Werd ich leben werd ich sterbenwerd ich je dich wiedersehntraute, liebe, deutsche HeimatHeimat, ach, wie bist du schön Rückt zusammen, Kameradenvon der Heimat singt ein Liedvon der lieben, trauten Heimatdie in weiter Ferne blüht Singet leise, Kameradendenn der Feind dort drüben lauschtsingt so leise, singt so traulichwie der Wald der Heimat rauscht Horcht, jetzt geht ein stilles Mädchenleichten Schrittes durch

| | 2009


Wie hat´s so schön der Kanonier

Wie hat´s so schön der Kanonierwenn er gut schießen kannund ist das Mädchen noch so sprödder Kanonier kommt ´ran Des Kanonieres Lebenszweckgeht aus der Pflicht hervordrum ist der Kanonier zumeistauf dem Kanonenrohr Der Kanonier macht klar zum Schußda kracht die Salve schonprotzt an, setzt ab, und Schuß auf Schußwas freut sich die Kanon Und stirbt der brave Kanonierdann kracht am

| 2009


Wie ist doch die Falschheit so groß in der Welt

Wie ist doch die Falschheit so groß in der Welt daß wir alle jungen Bürschlein müssen marschieren ins Feld Wir müssen marschieren nach Saargemünd zu Visitieren wohl müssen wir und müssen marschieren in das Feld Der Hauptmann stand draußen schaut seine Leute an „Seid nur lustig. seid nur fröhöoich es kommt keiner davon! Es hommt keiner davon als dem Hauptmann sein

Liederzeit: | 1918


Wie nennt man denn die Reitersleut (Die Dragoner)

Wie nennt man denn die Reitersleut auf leicht beschuhten Rossen ziehn gar so ritterlich zum Streit recht keck und unverdrossen Im Ritterschmuck und Waffenglanz als ging´s zu Spiel und Reihentanz ei das sind die Dragoner Nichts hemmt der Rosse schnellen Lauf wenn die Trompete tönt Dragoner gehn mit Hurra drauf daß laut die Erde dröhnt Den Säbel hoch in tapferer

Liederzeit: | | 1917


Wie oft sind wir geschritten (Heia heia Safari)

Wie oft sind wir geschritten auf schmalem Negerpfad, wohl durch der Wüste Mitten, wenn früh der Morgen naht. Wie lauschten wir dem Klange, dem altvertrauten Sange der Träger und Askari: Heia, heia, Safari. Steil über Berg und Klüfte, durch tiefe Urwaldnacht, wo schwül und feucht die Lüfte und nie die Sonne lacht. Durch Steppengräserwogen sind wir hindurchgezogen mit Trägern und

Liederzeit: | 1921


Wie schmetternde Fanfaren ertöne stolzes Wort

Wie schmetternde Fanfaren, ertöne stolzes Wort und schwing dich wie auf Flügeln durch  alle Lande fort Und wo auf Gottes Erde für´s mächt´ge deutsche Reich die treuen Herzen schlagen, ertönt es allzugleich „Wir Deutsche fürchten Gott aber sonst nichts in der Welt“ Wir sind ein Volk in Waffen: „Heil Deutschlands Fürsten Euch! Heil dir, du deutscher Kaiser und Heil, dem

Liederzeit: | | 1893


Wie Trommel ertönt (Soldatenliedchen)

Wie Trommel ertönt wie die Pfeife singt wie Pauk und Trompet wie Schalmei erklingt Hei seht wie so frisch die Fahne sich schwingt daß billig das Herz vor Fröhlichkeit springt Text: Johann Grob (1643-1697) in Der Kinder Lustfeld (1827)

| 1827


Wieder flattern unsere Fahnen

Wieder flattern unsere Fahnen wie zur Zeit der großen Ahnen führen uns zum Siege sie Schwerter, Bajonette blitzen und die Schläge wieder sitzen Hurra unsere Infanterie Wieder wie in alten Tagen streifen hin zu kühnem Wagen Reiter in das Feld, juchhei Fahnen flattern, Lanzen blinken Feinde wie die Halme sinken Hurra unsere Reiterei Uns´re Artill´rie, die Krone aller Waffen zweifelsohne

Liederzeit: | | 1914


Wildgänse rauschen durch die Nacht

Wildgänse rauschen durch die Nacht mit schrillem Schrei nach Norden; Unstete Fahrt habt Acht, habt Acht, die Welt ist voller Morden. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt, graureisige Geschwader! Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt, weit wallt und wogt der Hader. Rausch zu, fahr zu, du graues Heer! Rauscht zu, fahrt zu nach Norden! Fahrt ihr nach Süden übers Meer, was ist

Liederzeit: | , | 1915




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