Nun schmettert Drommeten Die Schwerter heraus

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Nun schmettert Drommeten! Die Schwerter heraus!
Heraus! Dem Feinde Verderben
Es gilt zum heiligen furchtbaren Strauß
Es gilt im Schlachtenwettergebraus
zu siegen oder zu sterben

Neid, Haß und Trug! O du höllischer Plan!
Du Judas über dem Meere!
Und es zittert doch nicht der germanische Mann
Mit Gott! Mit Gott! Die Fahnen voran
Wir retten die deutsche Ehre

Flamm auf, du heiliger deutscher Mut
Du deutscher Zorn, nun erwache
Nimm hin, o Vaterland, Gut und Blut
Mit Gott mit Gott wir hauen gut
und retten die deutsche Sache

Hei schmettert Drommeten! Die Schwerter heraus!
Heraus! Dem Feinde Verderben
Es gilt zum heiligen furchtbaren Strauß
Es gilt im Schlachtenwettergebraus
den Sieg, den Sieg erwerben

Text: Johannes Riedel
Musik: ohne Angabe
in – Weltkriegs-Liedersammlung (1926) —

Liederthema: Kriegspropaganda
Liederzeit: (1914)
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Anmerkungen zu "Nun schmettert Drommeten Die Schwerter heraus"

Immer wieder wird in den kriegsberauschten Liedern zu Beginn des ersten Weltkriegs das Wort „heilig“ benutzt und geschossen, gehauen und gehackt wird auch heute noch  „mit Gott“  . Und die Priester segnen die Kanonen oder zelebrieren spezielle „Gottesdienste“