Die Blümelein, sie schlafen Schon längst im Mondenschein, Sie nicken mit den Köpfchen Auf ihren Stengelein. Es rüttelt sich der Blütenbaum, Er säuselt wie im Traum; Schlafe, schlafe, du mein Kindlein. Die Vögelein, sie sangen So süß im Sonnenschein, Sie sind zur Ruh‘ gegangen In ihre Nestchen klein; Das Heimchen in dem Ährengrund, Es tut ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1840


Die Kugel mitten in der Brust, die Stirne breit gespalten, So habt ihr uns auf blut´gem Brett hoch in die Luft gehalten! Hoch in die Luft mit wildem Schrei, daß unsre Schmerzgebärde Dem, der zu töten uns befahl, ein Fluch auf ewig werde! Daß er sie sehe Tag und Nacht, im Wachen und im Traume ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1848


Drei Gäns im Haberstroh die saß’n und waren froh da kam der Fuchs gegangen mit einer langen Stangen allo allo allo Text und Musik: Verfasser unbekannt Handschrift in von Meusebachs Sammlung (jetzt Ms. germ. 8° K. Bibl. Nr. 231, S. 30) daher in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1785 „Gesellschafts-Canon vom Jahr 1669“) Böhme dazu ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1669


Droben auf grüner Waldheid da steht ein schöner Birnbaum Schöner Birnbaum trägt Laub Was ist an demselbigen Baum? Ein wunderschöner Ast Ast am Baum, Baum in der Erd Was ist an demselbigen Ast? Ein wunderschöner Zweig Zweig an dem Ast, Ast an dem Baum, Baum in der Erd´ Droben auf grüner Waldheid´ Steht ein schöner ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1827


Eins zwei drei alt ist nicht neu neu ist nicht alt warm ist nicht kalt kalt ist nicht warm reich ist nicht arm Eins zwei drei alt ist nicht neu arm ist nicht reich hart ist nicht weich frisch ist nicht faul der Ochs ist kein Gaul Eins zwei drei alt ist nicht neu sauer ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1800


Es saßen sechs Kommunisten zu Essen in der Stadt. Sie saßen dort gefangen, weil sie Freiheitslieder sangen. Sie saßen dort gefangen sechzehn Wochen lang. Heraus, heraus, heraus, Revolution ! Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ist da. Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ! Blut muß fließen  –  Knüppel-knüppeldick. Es lebe hoch Spartakus  –   Räterepublik. Völker, Rache ! Schwinkt das Henkerbeil! ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1920


Es waren zwei Königskinder, Die hatten einander so lieb, Sie konnten zusammen nicht kommen, Das Wasser war viel zu tief. „Ach, Liebster, könntest du schwimmen? so schwimm doch herüber zu mir! Zwei Kerzen will ich anzünden, Und die sollen leuchten dir.“ Da war eine falsche Nonne, Die tat, als ob sie schlief. Sie tat die Kerzen auslöschen Der ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1700


Es waren zwei Königskinder die hatten einander so lieb sie konnten zusammen nicht kommen das Wasser war viel zu tief „Ach, Liebster, könntest du schwimmen so schwimm doch herüber zu mir! Drei Kerzen will ich anzünden und die sollen leuchten dir.“ Das hört´ eine falsche Nonne die tät, als wenn sie schlief Sie tät die Kerzlein ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1926


Frisch heim gehn frisch heim gehn der Korb ist voll, es ist getan Frisch heim gehn frisch heim gehn die Arbeit ist getan Und deckt den Tisch, gebt her den Brei die fleißigen Kinder kommen frei Frisch heim gehn frisch heim gehn die Arbeit ist getan Roll roll roll Mein Korb ist voll Mein Bauch ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1920


Germania, der Sieg ist dein! Die Fahnen wehn, die Glocken klingen, Elsaß ist dein und Lotharingen Du sprichst: »Jetzt muß der Bau gelingen Bald holen wir den letzten Stein Gestützt auf deines Schwertes Knauf Lobst du in frommen Telegrammen Den Herrn, von dem die Herren stammen Und aus Zerstörung, Tod und Flammen Steigt heiß dein ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871