Der Textilarbeiter von A - Z ..

Alle Lieder aus: "Der Textilarbeiter".

An der Gränz vo Sachsn,wu de Schwarzbeer wachsn,…………………………………….wus nem nach Hansjörnstadt gieht;dorte stieht a Wirtshaus,guckt dorch Busch ond Bahm raus,obn hängt a Taft dra,da zeigta jedem a: Dus ist de Draakschänk,ist wat und brat bekannt,weit drim im Sachsnwie im Böhmerland,ond gieht man do vorbei,so ziehts an jeden nei,war in dr Draakschänk ruht,da ruht r gut ... Weiterlesen ... ...

Weberlieder | | 2004


Das ist die Zeit der schweren Not! – bar des Erwerbs und ohne Brot läßt man den Armen ganz allein, nur überlassen seiner Pein. Du, der dich wiegt Fortunas Schoß was kümmert dich sein herbes Los. Du wohnst in deinem stolzen Haus und gehst in schmucken Kleidern aus Hast jeden Tag dein sattes Brot du ... Weiterlesen ... ...

Lieder von Arm und Reich | Weberlieder | Liederzeit: | 1920


Das Maulbeerblatt, die Raupe spinnt. Nun der Markt. Der Handel beginnt. Die gelben Kokons. Die Spinnerei. Farbe drauf. Und Weberei. Tausend Mädchen weben Seide Bunte weiche Damenseide Hundert Damen tragen Kleider feine seidene Herrschaftskleider Farbikherr und Händler werden sehr dick die armen Weberinnen nicht. Text: Max Dortu in: “ Der Textilarbeiter „, Nummer 39, 9/1927 ...

Weberlieder | Liederzeit: | 1927


Der bleiche Weber sitzt am Stuhl er wirft mit matter Hand die Spul – knick knack! – Er hebt den müden Fuß zum Treten: – „Herr Gott ! Jetzt kann ich nimmer beten – knick knack! – Du Linnentuch, du Linnentuch ! ein jeder Faden sei ein Fluch! Es webt und webt sein morscher Leib, ... Weiterlesen ... ...

Politische Lieder | Weberlieder | Liederzeit: | 2004


Auf den Stock gestützt, den Rücken gebeugt Mühsamen Schrittes er vorwärts keucht Verzweifelt denkt er an den Rest seiner Tage denn schier unerträglich ist seine Lage Leere Versprechen und nacktes Erbarmen bringen nicht rettende Hilfe dem Armen wo winkt ein Lebensabend ihm heiter wenn Mangel und Sorge sind seine Begleiter Steigende Teuerung auf Kohlen und ... Weiterlesen ... ...

Bergmannslieder | Weberlieder | Liederzeit: | 1920


Ob wir auch tief im Elend gehenwir sind´s doch, die das Feld besäenWir sind´s doch, deren Muskelkraftdie goldene Last zu Graben rafftund übervolle Scheuern schafftUnd blüht uns auch kein Glück, kein Sternund wird uns auch vom Tisch der Herrnfür unsere Mühen, unsere Fronnur karger Dank, nur karger LohnGemach, Gemach: Es kommt ein Tagda wird die ... Weiterlesen ... ...

Weberlieder | | 2004


Der Neger und die Negerinstecken schwitzend in der Plantage drinDer Grundherr sitzt bei Wein und Schmauser sucht sich die fettesten Brocken aus Das war von Texas ein kleines Bildund nun die See – wie braust sie wild.Die Wolle fährt nach Ost im Schiff:der Sturm, der Nebel, das böse Riff. Der Markt zu Bremen. Und die ... Weiterlesen ... ...

Weberlieder | | 2004


Es war einmal Bruder und Schwester der Reichtum und die Not Er schwelgte in tausend Genüssen sie hatte kaum trocken Brot Die Schwester diente dem Bruder viel hundert Jahre lang Ihn rührte es nicht, wenn sie weinte noch wenn ihr Leid zu ihm drang Er fluchte und trat sie mit Füßen er schlug sie ins ... Weiterlesen ... ...

Lieder von Arm und Reich | Politische Lieder | Weberlieder | Liederzeit: , | 1849


Gegen früher, welche Wandlung !Früher bei der Lohnverhandlungwaren es Prolet und Krauter,die, mal leise, manchmal lautermanchmal grob, manchmal in zartenFlüstertönen offenbartenihre unverblümte Meinung¸,schließlich kam es dann zur EinungAuch zum Streiken, je nachdemes dem Gegner unbequem.- Heute – welch ein Hochgenuß! –schmeißt den Kram der Syndikusauf der Unternehmerseitemancher sagt, dies sei ´ne Pleiteallen Unternehmergeistes;denn der Syndikus ... Weiterlesen ... ...

Weberlieder | | 2004


Der Unternehmer-Ehemann wie tritt er fröhlich schmunzelnd an! „Eulalia, dein hab ich gedacht zum frohen Fest der Weihenacht. Ganz offen, dieses letzte Jahr war prächtig, schön und wunderbar. Der Rechtsblock, um es zu gestehn, hat stets nur auf mein Wohl gesehn. Er füllte mir den Säckel voll, er gab uns den erhöhten Zoll Die Steuern ... Weiterlesen ... ...

Arbeiterlieder | Liederzeit: | 1927