Liedergeschichte: Sind wir vereint zur guten Stunde

Parodien, Versionen und Variationen von Sind wir vereint zur guten Stunde


Sind wir vereint zur guten Stunde (Bundeslied)

Sind wir vereint zur guten Stunde wir starker deutscher Männerchor, so dringt aus jedem frohen Munde die Seele zum Gebet hervor: denn wir sind hier in ernsten Dingen mit hehrem heiligen Gefühl; drum muss die volle Brust erklingen ein volles, helles Saitenspiel Wem soll der erste Dank erschallen? Dem Gott, der gross und wunderbar aus langer Schande Nacht uns allen

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1815


Wohlauf ihr meine deutschen Brüder

Wohlauf ihr meine deutschen Brüder mit Schwerter und mit Becherklang Singt lauter heut die Jubellieder stimmt an den hohen Festgesang Der Tag der unsern Bund geboren der Tag der uns das Heil gebracht an dem wir Treue uns geschworen der Tag ist´s der uns heute lacht Die Hoffnung die wir still genähret der heut´ge Tag hat sie erfüllt des Jahres

Deutschlandlieder | Vereinslieder | Liederzeit: | | 1830


Noch ist die Freiheit nicht verloren

Noch ist die Freiheit nicht verloren noch sind wir doch nicht ganz besiegt In jedem Lied wird sie geboren das aus der Brust der Lerche fliegt sie rauscht uns zu im jungen Laube im Strom, der sich durch Felsen drängt sie glüht im Purpursaft der Traube der brausend seine Bande sprengt Der sei kein rechter Mann geachtet dem lohne nie der

Freiheitslieder | Liederzeit: | | 1841


Johannes Cotta (Portrait)

Den großen Interessen des Vaterlandes und der Menschheit gewidmet, ist die Gartenlaube stets bemüht gewesen, auf die Männer hinzuweisen, welche eben diesen höchsten und edelsten Ideen ihr Leben und Streben in hervorragender Weise geweiht haben, und ihnen nach ihrem Dahinscheiden ein ehrendes Andenken für alle Zeiten zu sichern. Ein leuchtendes Denkmal, dauernder als Erz, setzt sie ihnen in den Herzen

Biographien | | | 1868


Du tratst auf des Jahrhunderts Schwelle (Kaiser Wilhelm I)

Du tratst auf des Jahrhunderts Schwelle ein zartes Kind an Mutterhand Noch leuchtete mit matter Helle das Abendrot dem deutschen Land Da kam die Nacht herangezogen die grimmen Sturm im Schoße trug die Engel des Gerichtes flogen und Preußens schwerste Stunde schlug Du sahst das schreitende Verderben ein Knabe noch, die deutsche Schmach du sahst die edle Mutter sterben der

Deutschlandlieder | Liederzeit: , | 1871


Hast du dem Lied der alten Eichen

Hast du dem Lied der alten Eichen mein deutsches Volk, nicht oft gelauscht wenn ihre Krone sondergleichen die Zwiesprach mit dem Himmel tauscht Da beten sie, wie alte Helden Wir wollen stark und trutzig sein Herr Gott, du Meister aller Welten wir zittern nur vor dir allein Wie deine Eichen sollst du´s halten mein deutsches Volk, sei stark und fest

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1888


Singt mir das Lied vom deutschen Volke

Singt mir das Lied vom deutschen Volke vom Strom, der majestätisch rollt den Hymnus von der Wetterwolke vom Sturme, der in Bergen grollt singt mir das Lied der höchsten Ehren der Seele feurigsten Accord das Heldenlied, das wir begehren im Glockenton und Donnerwort In Schlachten sollten wir gesunden dem Zwiespalt unsres Seins entgehen mein Volk, du hast dich selbst gefunden

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1892


Wie ist es doch im Mühlengrunde (Lied eines Unmodernen)

Wie ist es doch im Mühlengrunde so einsam heute und so still Ob denn in schöner Morgenstunde kein Mensch mehr richtig wandern will Wo seid ihr, die ihr früher walltet den schmalen, waldumsäunten Pfad Ach ja, das Wandern ist veraltet man geht nicht mehr, man fährt jetzt Rad Die Zeiten haben sich geändert der Pfad ist längst nicht mehr beliebt

Wanderlieder | Liederzeit: | | 1910


Du warst für uns (Bismarck)

Du warst für uns in schweren Zeiten der echte rechte deutsche Mann du standest, wenn es galt zu streiten allzeit gewappnet auf dem Plan Dein scharfer Blick, an allen Orten fand er das Rechte alsogleich und was wir sind durch dich geworden dir dankt´s das neuerstandene Reich Und wenn es einst nach tausend Jahren auf Erden deutsche Männer gibt sie

Deutschlandlieder | Liederzeit: | | 1914


Es liegt in sonnigen reichen Landen ( Prag )

Es liegt in sonn´gen reichen Landen in ferner Sagen stillem Glanz die Stadt um die sich innig wanden der Schönheit und des Ruhmes Glanz Es streben ihre alten Dome zum Himmel an in hehrer Macht und spiegeln sich im hellen Strome in Herrlichkeit und Zauberpracht Ich kam als deutscher Bursch gezogen zu ihrer Burgen stolzem Bau frischfröhlich wie der Moldau

Deutschlandlieder | Studentenlieder | Liederzeit: | 1914