Liedergeschichte: Sind wir vereint zur guten Stunde

Zur Geschichte von "Sind wir vereint zur guten Stunde": Parodien, Versionen und Variationen.

„Sind wir vereint zur guten Stunde“ ist ein Lied von Ernst Moritz Arndt (1814) Georg Friedrich Hanitsch (1815, nach Pierre Gaveaux . Es entstand im Gefühl des Sieges nach den Befreiungskriegen und wurde als Bundeslied vielfach nachgedichtet.

Noten dieses Liedes
Hier, wo in trauter Brüder Mitte uns Hochgefühl das Herz durchglüht wo uns nach echter deutscher Sitte beim Becherklang die Zeit entflieht Hier fühlt, vom Bruderarm umwunden der Bruderliebe Seligkeit den ganzen Wert der frohen Stunden die sie beim Festlag uns beut´ Wenn unbelauscht, entfernt vom Neide ringsum der Freudenbecher klirrt und uns im Vollgenuss der ... Weiterlesen ... ...

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Sind wir vereint zur guten Stunde wir starker deutscher Männerchor, so dringt aus jedem frohen Munde die Seele zum Gebet hervor: denn wir sind hier in ernsten Dingen mit hehrem heiligen Gefühl; drum muss die volle Brust erklingen ein volles, helles Saitenspiel Wem soll der erste Dank erschallen? Dem Gott, der gross und wunderbar aus ... Weiterlesen ... ...

Gedicht von E. M. Arndt 1815 Die Melodie ohne Namen der Komponisten steht zuerst in „Deutsche Burschenlieder mit vierst. gesetzten Weisen“, Jena, Cröker 1817 Nr 1. Dann wieder so in Methfessel’s Kommersbuch 1818 und in „Lieder für Jung und Alt“ 1818. Erst in Liederweisen zum...

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Wenn heut ein Geist herniederstiege zugleich ein Sänger und ein Held ein solcher, der im heil´gen Kriege gefallen auf dem Siegesfeld der sänge wohl auf deutscher Erde ein scharfes Lied, wie Schwertesstreich nicht so, wie ich es künden werde nein, himmelskräftig, donnergleich Man sprach einmal von Festgeläute Man sprach von einem Feuermeer Doch was das ... Weiterlesen ... ...

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Wohlauf ihr meine deutschen Brüder mit Schwerter und mit Becherklang Singt lauter heut die Jubellieder stimmt an den hohen Festgesang Der Tag der unsern Bund geboren der Tag der uns das Heil gebracht an dem wir Treue uns geschworen der Tag ist´s der uns heute lacht Die Hoffnung die wir still genähret der heut´ge Tag ... Weiterlesen ... ...

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Noch ist die Freiheit nicht verloren noch sind wir doch nicht ganz besiegt In jedem Lied wird sie geboren das aus der Brust der Lerche fliegt sie rauscht uns zu im jungen Laube im Strom, der sich durch Felsen drängt sie glüht im Purpursaft der Traube der brausend seine Bande sprengt Der sei kein rechter Mann ... Weiterlesen ... ...

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Wo deutsche Männer sich vereinen zu ernstem Wort bei heiterm Mahl will nur der rechte Sinn erscheinen und leuchten aus des Auges Strahl wenn innig sie und fest umschlinget ein heilig, allen teures Band ein Hochgefühl sie all durchdringet das eine deutsche Vaterland Und sind die Zeiten schwer und trübe Das kaum Errungene bedroht Welkt, ... Weiterlesen ... ...

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Wohl ist schon manches Lied erklungen in unserm trauten Bruderbund, wir haben´s froh und frei gesungen frisch aus des Herzens tiefstem Grund All unser Hoffen, unser Streben das drängend unsre Brust durchglüht all unser Lieben, unser Leben das alles klang in unserm Lied Die Freundschaft eint uns wieder heute ein neuer Tag ist uns erblüht; ... Weiterlesen ... ...

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Gruß dir, Panier voll Wunderschöne das, mahnend alter deutscher Pracht jüngst unsres Vaterlandes Söhne geweckt aus langer, trüber Nacht das, wo die Alpen ragend schauen bis, wo die Nordsee schäumend rollt uns einigt all durch alle Gauen: Die heilge Farbe Schwarz-Rot-Gold Wo nur der Trieb zum Vaterlande der Jugend heiße Herzen weckt hat sie im ... Weiterlesen ... ...

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Den großen Interessen des Vaterlandes und der Menschheit gewidmet, ist die Gartenlaube stets bemüht gewesen, auf die Männer hinzuweisen, welche eben diesen höchsten und edelsten Ideen ihr Leben und Streben in hervorragender Weise geweiht haben, und ihnen nach ihrem Dahinscheiden ein ehrendes Andenken für alle Zeiten zu sichern. Ein leuchtendes Denkmal, dauernder als Erz, setzt ... Weiterlesen ... ...

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Du tratst auf des Jahrhunderts Schwelle ein zartes Kind an Mutterhand Noch leuchtete mit matter Helle das Abendrot dem deutschen Land Da kam die Nacht herangezogen die grimmen Sturm im Schoße trug die Engel des Gerichtes flogen und Preußens schwerste Stunde schlug Du sahst das schreitende Verderben ein Knabe noch, die deutsche Schmach du sahst ... Weiterlesen ... ...