Liedergeschichte: Gold und Silber lieb ich sehr

Zur Geschichte von "Gold und Silber lieb ich sehr": Parodien, Versionen und Variationen.

Gold und Silber lieb ich sehr ist ein Lied nach einem Text von August Schnetzler (1828) mit einer Melodie von Friedrich Hieronymus Truhn (1843). Vielfach nachgedichtet und parodiert. Weitere Vertonungen existieren, z.B. von Wilhelm Neveling ?

Häufig in Gebrauchsliederbüchern und Kommersbüchern seit 1843 abgedruckt, in Liederbüchern der bündischen Jugend und des Wandervogel sowie in modernen Wanderliederbüchern. Im ersten Weltkrieg auch „Brot und Frieden hätt ich gern“ und „Meine Heimat lieb ich sehr“

Gold und Silber lieb ich sehr, könnt es auch gebrauchen, hätt ich nur ein ganzes Meer, mich hinein zu tauchen; s´ braucht ja nicht geprägt zu sein, hab´s auch so ganz gerne, sei´s des Mondes Silberschein, sei´s das Gold der Sterne, sei´s des Mondes Silberschein, sei´s das Gold der Sterne Doch viel schöner ist das ... Weiterlesen ... ...


Gold und Silber lieb´ ich sehr kanns auch sehr gebrauchen hätt´ ich nur ein ganzes Meer mich hinein zu tauchen ´s braucht nicht grad geprägt zu sein hab´s auch so ganz gerne sei´s des Mondes Silberschein sei´s das Gold der Sterne Doch viel schöner ist das Gold das vom Lockenköpfchen meines Liebchens niederrollt in zwei ... Weiterlesen ... ...


Holdes Schätzlein trag nicht Leid, blicke nicht so trübe, daß du nicht die einz´ge Maid, die ich herzlich liebe. Schau Studenten machen´s so, lieben mehr als eine, bin ich nicht mehr Studio, lieb ich dich alleine Gräm‘ dich nicht den ganzen Tag, daß wir gerne trinken, daß ich dich nicht küssen mag, wenn die Gläser ... Weiterlesen ... ...


Mädel halt die Röcke fest, wenn die Winde blasen kaum, daß sich was sehen läß, drehn sich alle Nasen Denn die Jäger sind mal so, sehen so was gerne Wenn auch nur bis am O. O. und aus weiter Ferne Wenn auch nur bis am P. P. und aus weiter Ferne Jäger siehst auf weiter ... Weiterlesen ... ...


Gold und Silber wünsch ich dir Mögst es niemals missen. Das Leben auf der Erde hier Ist sonst ja eh beschissen. Wenn die Jahre schnell sich drehn, Glück vergeht und Laster Jugendfreuden nicht mehr gehn, Bleibt Dir bloß der Zaster Mädchen halt die Röcke fest, wenn die Winde blasen denn wo was zu sehen ist ... Weiterlesen ... ...

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Gold und Silber lieb ich sehr Kanns auch gut gebrauchen Hätt‘ ich doch ein ganzes Meer Mich hinein zu tauchen ´s braucht ja nicht geprägt zu sein Nehms auch so ganz gerne Sei’s des Mondes Silberschein Sei’s der Glanz der Sterne Doch viel schöner ist das Gold Das vom Lockenköpfchen Meiner Allerliebsten rollt In zwei ... Weiterlesen ... ...


Mädel halt die Röcke fest, wenn die Winde blasen daß sich nichts erblicken läßt für Studentennasen denn Studenten sehen so etwas so gerne bin ich nicht mehr Studio, schau ich in die Ferne bin ich nicht mehr Studio, schau ich in die Ferne Deine Mutti hat gesagt, einen Kuß in Ehre sollst du einem Studio ... Weiterlesen ... ...


Lieg ich einst im Massengrab Ist mir alles schnuppe Ob ich einen Zug geführt Oder eine Gruppe Ob ich auf Patrouille steh Oder in der Sappe Ob ich zum Kaffee hol´n geh Und im Dunkln trappe Ob ich ganz alleine fall Oder in der Rotte Dieses ändert alles nichts An dem Heldentotte. Eins.: Hptm. Kriebel ... Weiterlesen ... ...


Brot und Frieden hätt`ich gern, tät es nicht vergessen. Wollt`ich hätte zehn Pfund Brot, mich mal satt zu essen! s´braucht ja nicht geschmiert zu sein, Zukost ist noch ferne; bei des Krieges Schinderei`n hungert man nicht gerne. Noch viel schöner wären zwei Liter Mittagessen, darum füllt vom dicken Brei Sätzchen unbemessen. Daß die Zeit einst ... Weiterlesen ... ...

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Fällst Du im Examen durch, armer Aspirante Wein Dir nicht die Äuglein rot S´ist ja keine Schande Liegst Du erst im Massengrab Ist Dir´s völlig schnuppe Ob Du einen Zug verführt Oder eine Gruppe Gehst Du einst von Libau weg Und bist noch nicht Vize Häng die Nas nicht in den Dreck Geh zu Deiner ... Weiterlesen ... ...