Liedergeschichte: Die blauen Dragoner

Parodien, Versionen und Variationen von Die blauen Dragoner


Auf Ansbach-Dragoner

Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth! Schnall um deinen Säbel und rüste dich zum Streit! Prinz Karl ist erschienen auf Friedbergs Höhn, Sich das preußische Heer mal anzusehen. Drum, Kinder, seid lustig und allesamt bereit: Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth! Habn Sie keine Angst, Herr Oberst von Schwerin, Ein preußischer Dragoner tut niemals nicht fliehn! Und stünden sie auch noch so dicht auf

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1845


Die blauen Dragoner

Die blauen Dragoner, sie reiten Mit klingendem Spiel durch das Tor, Fanfaren sie begleiten Hell zu den Hügeln empor. Die wiehernden Rosse, sie stampfen, Die Birken, die wiegen sich lind, Die Fähnlein auf den Lanzen Flattern im Morgenwind. Morgen, da müssen sie reiten, Mein Liebster wird bei ihnen sein. Morgen in alle Weiten Morgen, da bin ich allein. Die blauen

Kriegserziehung im Kaiserreich | Soldatenlieder | Liederzeit: | , | 1914


Die blauen Dragoner sie reiten

In „Die blauen Dragoner sie reiten“ wird aus der Sicht eines Mädchens in romantisierender Form zu Beginn des ersten Weltkriegs besungen, wie die Soldaten in den Krieg ziehen. Das Lied entstand in der allgemeinen Kriegsbegeisterung jener Tage (siehe dazu den Themenschwerpunkt: „Kriegserziehung im Kaiserreich“). Interessanterweise taucht es in der Weltkriegs-Liedersammlung von 1926 nicht auf, es wurde hier dennoch unter Kriegslieder aufgenommen, weil

Lied und Erster Weltkrieg | Soldatenlieder | Liederzeit: | , , | 1915


Weit ist der Weg zurück ins Heimatland

Weit ist der Weg zurück ins Heimatland, ja weit, so weit. Dort bei den Sternen überm Waldesrand Lacht die alte Zeit. Jeder brave Musketier Sehnt heimlich sich nach dir. Ja, weit ist der Weg zurück ins Heimatland, Ja weit, so weit. Hoch weht die Fahne in dem Morgenwind, So hoch, so Hoch. Viele, die ihr so treu gefolget sind, Holt der

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1917


Nächtens auf silbernen Rossen

Nächtens, auf silbernen Rossen, Reiten wir Kinder des Volks Göttlicher Erde entsprossen Söhne des Nordischen Volks Bis an des Nordlands Gestade Reiten wir schweigend, einher Grüßen auf heimlichen Pfaden Elfen am rauschenden Meer Hallt dann ein mächtig Getöne Unseres Königes Ruf Fechten Germaniens Söhne Die Gott zum Kampfe erschuf Flammende Schwerter fliegen Brausend in stürmischer Nacht Harfen verkünden von Siegen

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1934


Von allen blauen Hügeln

Von allen blauen Hügeln reitet der Tag ins Land er reitet mit wehenden Zügeln er reitet mit weiter Hand. Er rücket stolz zu Felde und schlägt die Nacht entzwei er nimmt sie ganz gefangen und macht die Erde frei. Er jagt die Nebelschwaden und macht den Himmel weit die Hügel gehören dem Morgen die Hügel zu aller Zeit. Nun stößt

Morgenlieder | | | 2006