Schregel (Josef Schregel)


Gott grüsse dich rebenumkränzter Rhein

Herr Wirt, schenk nochmals ein fort sind nun alle Sorgen! Ich möcht´ von deinem Feuerwein wohl zechen bis zum Morgen. Ich bin seit Jahren, treuer Wirt verlassen durch die Welt geirrt: Gott grüsse dich, rebenumkränzter Rhein bei dir muss man fröhlich und selig sein Ich habe lang genug daheim geträumt in dumpfen Klausuren, den besten bring mir von Rüdesheim und

Trinklieder | Liederzeit: | 1900


Hallo Frau Wirtin schenk ein (ein Rheinlands Weinlands Kind zu sein)

Hallo, Frau Wirtin, schenk ein damit mich der Durst nicht quäle, ein Deutscher verlässt nicht den Rhein mit einer trockenen Kehle; dein Trunk, o Wirtin, so kühl und gut macht´s wohl, dass so weh mir das Scheiden tut. Fürwahr, das höchste Glück ist mein ein Rheinlands, Weinlands Kind zu sein! Noch einen Becher, Frau Wirtin, gib noch einen gieb mir

Landeshymnen | Trinklieder | Liederzeit: | 1890


Ich bin als lustiger Wanderknab (Rheinlied)

Ich bin als lustiger Wanderknab durch blühende Länder gezogen, es führte mich mein Wanderstab auch an des Rheinstroms Wogen. Da rief ich entzückt in die Welt hinaus: Hier ruh´ ich von meinem Wandern aus! Denn als ich dich, goldblondes Mägdelein gesehn da wars auch gleich um mein Wandern geschehn, und als dein lieblicher Mund mich gegrüsst da wusst ich, wie

Heimatlieder | Liederzeit: | 1900


Was wallest du stumm (Rheintreue)

Was wallest du stumm durch den blühenden Hain? Was rauschest du müd und beklommen? Wo sind deine lachende Lieder, o Rhein? Die Freiheit ward dir genommen Sei stille, schon raunt es in Busch und Ried Wir kennen dies trauliche Klingen Auch du wirst wieder ein Jubellied von goldener Freiheit singen Drum walle und rausche, du heiliger Strom Getrost durch die

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1921