Bremer Stadtmusikanten

Zuccalmaglio

Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio

| 1803

Der Poet, Musiker und Volksliedsammler Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio wurde am  12. April 1803 in Waldbröl geboren und starb am 23. März 1869 in Nachrodt bei Altena . Er wuchs in der ehemaligen Kreisstadt Lennep auf (heute Stadtteil von Remscheid) . – Unter den Pseudonymen Wilhelm von Waldbrühl und Dorfküster Wedel schrieb Zuccalmaglio Artikel für Robert Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik.“ – Vor allem aber sammelte er Volkslieder und gab diese 1840 zusammen mit August Kretzschmer in der Sammlung “ Deutsche Volkslieder mit ihren Originalweisen “ heraus. Johannes Brahms ,der hocherfreut über diese Sammlung war, überarbeitete mehr als zwanzig dieser Lieder und machte sie so populär (u. a. „Mein Mädel hat einen Rosenmund“, „Die Blümelein, sie schlafen“, „Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehn“ usw.). Zu Zuccalmaglios bekanntesten eigenen Liedern zählt das Lied Kein schöner Land in dieser Zeit.
2003 – zu seinem 200. Geburtstag – wurde in Waldbröl der Inselplatz in Zuccalmaglioplatz umbenannt, er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Geburtshauses. Dort steht auch das Zuccalmaglio-Denkmal. Ebenso ist eine Straße nach ihm benannt. (Wikipedia)

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"Zuccalmaglio" im Archiv:

Kein schöner Land in dieser Zeit

Kein schöner Land in dieser Zeit als hier das uns´re weit und breit wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendszeit Da haben wir so manche Stund´ gesessen da in froher Rund Und taten singen die Lieder klingen im Eichengrund Daß wir uns hier in diesem Tal noch treffen so viel hundertmal Gott mag es […]

Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht

Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht. Er fiel auf die zarten Blaublümelein; sie sind verwelket, verdorret. Ein Knabe hatte ein Mädchen lieb. Sie flohen beide von Hause fort, es wußten nicht Vater noch Mutter. Sie sind gewandert wohl hin und her Sie hatten nirgends Glück noch Stern, sie sind verdorben, gestorben Auf ihrem Grab […]

Ich hört ein Sichelein rauschen

Ich hört ein Sichelein rauschen wohl rauschen durch das Korn Ich hört ein feine Magd klagen sie hätt´ ihr Lieb verlor´n Laß rauschen, Lieb, laß rauschen, Ich acht´ nit, wie es geht, Ich hab‘ mir ein‘ Buhlen erworben In Veiel und grünem Klee. Hast du ein Buhlen erworben In Veiel und grünem Klee, So steh […]

Maria ging aus wandern

Maria ging aus wandern so fern ins fremde Land bis sie Gott den Herren fand Sie hat ihn schon gefunden wohl vor des Herodes Haus er sah so betrüblich aus Das Kreuz, das musst´ er tragen nach Jerusalem vor die Stadt wo er gemartet ward Was trug er auf seinem Haupt? Ein scharfe Dornenkron das […]

Verstohlen geht der Mond auf

Verstohlen geht der Mond auf. Blau, blau Blümelein! Durch Silberwölkchen geht sein Lauf. Blau, blau Blümelein! Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! Er steigt die blaue Luft hindurch blau, blau Blümelein! Bis daß er schaut auf Löwenburg. Blau, blau Blümelein! Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! O schaue, Mond, […]

Guten Abend liebes Kind (vor 1856, Moers)

Guten Abend liebes Kind freue mich daß ich dich find Liebes Kind was machest du schläfest oder wachest du? Schlafe nicht ich bin so krank werd es nicht mehr machen lang Lauf geschwind zum Priester hin daß er uns zusammenbring Wenn wir dann verbunden sein wird sich unser Herz erfreun Deine Hände sind schlohweiß liebe […]


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