Liederlexikon: Wöhrle

| 1970

Der Dichter Oskar Wöhrle (1890-1946) wurde im elsässischen St. Louis geboren. Sein wechselvolles Leben führte ihn von der Fremdenlegion, der Teilnahme am 1. Weltkrieg, der Mitgliedschaft im Arbeiter- und Soldatenrat zur Verlegertätigkeit in Konstanz. Später lebte Wöhrle im Exil in Prag, von wo er nach Deutschland zurückkehrte. Im dritten Reich arbeitet er für die elsässisch-lothringische Kulturpolitik der Nationalsozialisten.




"Wöhrle" im Archiv:

Kamerad nun laß dir sagen

Kamerad, nun laß dir sagen Kamerad, nun sei bereit Horch, die Trommel hat geschlagen: Auf zum Streit, auf zum Streit Aus ist der Traum, jetzt heißt´s marschieren heißt sein wen´ges Leben zu verlieren rot ist jeder Wolke Saum Rot und das soll Tod bedeuten Kamerad, so denk daran Gilt das …

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Viel blankes Geld das hab ich nicht

Viel blankes Geld das hab ich nichtviel kranke Sorgen trag ich nichtkein Weiberjammern mag ich nichtvorwärts Nun Tambour, stramm das Fell gerührtder Hauptmann sagt, es wird marschierter selbst ist´s, der vorn Feind uns führthurra Was macht´s, wenn wer vom Sterben sprichtwas macht´s, wenn klirrend Glas zerbrichtder Wein verschütt´t am Boden …

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Oh du kriegerisch Exerzieren

Oh du kriegerisch Exerzierenoh du laut Kommandowortfrüh am Morgen heißt´s marschierenfrüh am Morgen heißt es fortTönt die Trompete durch Wald und TalSchatz, lebe wohl auf ein andermalAndermal, auf ein, ein andermal Darum brauchst du nicht zu weinenbrauchst du nicht so traurig seinauch dort wird die Sonne scheinenauch dort gint´s ein …

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