Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Willatzen

| 1970
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Der Dichter und Übersetzer Johann Peter Willatzen wurde am 12. September 1824 in Silberstadt (Schleswig) geboren und starb am 14. Dezember 1898.   Der Sohn eines Lehrers besuchte die Schule in Hadersleben und das dortige Gymnasium. Er wurde Volksschullehrer an der Stadtschule in Altona, und wurde dann Nachfolger seines Vaters ins Hadersleben. Dort geriet er in Konflikt mit den Dänen, flüchtete nach Rendsburg und trat in die schleswig-holsteinische Armee ein.  Aus dieser Zeit stammt sein “Liederbuch für Schleswig-Holsteins Krieger“ (1850), welches auch das zum Volksliede gewordene Gedicht „Des Sängers Tod“: „Es war auf Jütlands Auen es war am kleinen Belt. . .“ enthält


1851 ging er als Lehrer an die höhere Töchterschule nach Bremen, widmete sich hier mit Vorliebe dem Studium der Geschichte und unterrichtete eine Reihe von Jahren an verschiedenen Instituten in diesem Fache. Im Jahre 1865 wurde er vom Senat zum Lehrer an der Hauptschule gewählt, und an derselben hat er als ein für seinen Beruf begeisterter und wegen seiner Leistungen allgemein geschätzter Pädagoge noch Jahrzehnte wirken können. Inn Bremen begegnete er auch dem sprachkundigen, formgewandten Dichter Friedrich Ruperti , der ihn in seinen poetischen Bestrebungen und bei seinen Übersetzungen von Gedichten von Andersen , C. M. Bellmannund anderen förderte.




"Willatzen" im Archiv:

Es war auf Jütlands Auen

Es war auf Jütlands Auen es war am kleinen Belt da stand ein junger Krieger bei dunkler Nacht im Feld Das Auge trüb, die Wange bleich er sang so wehmutsvoll und weich “Geliebtes Schleswig-Holstein mein Vaterland leb´ wohl In ihren Schanzen schlummern in Lagerstätten da die Söhne Schleswig-Holsteins vor Fridericia Du junger Kriegersmann auf der Wacht was singst du traurig

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