Liederlexikon: Wilhelm Hey

| 1789

Johann Wilhelm Hey wurde am 26. März 1789 in Leina (heute Ortsteil der Gemeinde Leinatal, Landkreis Gotha in Thüringen) geboren und starb am 19. Mai 1854 in Ichtershausen.  Nach dem Studium der Theologie in Jena und Göttingen war Hey von 1811 bis 1814 als Hauslehrer in den Niederlanden tätig. Später wirkte er als Pfarrer in Töttelstädt, Hofprediger in Gotha, Pfarrer und Superintendent in Ichtershausen. Berühmt wurde er als Fabeldichter dank seiner im Jahre 1833 anonym erschienenen „Fünfzig Fabeln für Kinder“ und „Noch fünfzig Fabeln für Kinder“ (1837).
Sein Gutenachtlied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ ist bis heute eines der beliebtesten Kinderlieder geblieben. Aus seiner Feder stammt auch der Text zum Weihnachtslied „Alle Jahre wieder.“      (Wikipedia)



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Wilhelm Hey im Archiv:

Ein Bauer trat (Der Junker und der Bauer)

Ein Bauer trat mit seiner Klage vor Junker Alexander hin: „Vernehmt, Herr, daß ich heut am Tage, recht übel angekommen bin: Mein Hund hat Eure Kuh gebissen. Wer wird den Schaden tragen müssen? „Schelm, das sollst du!“ fuhr hier der Junker auf „für dreißig Taler war mir nicht die Kuh zum Kauf, die sollst du diesen Augenblick erlegen. Das sei

So viel Stern am Himmel stehen

So viel Stern am Himmel stehen an dem güldnen blauen Zelt; so viel Schäflein, als da gehen in dem grünen, grünen Feld; so viel Vöglein, als da fliegen als da hin und wieder fliegen: so viel mal sei du gegrüsst! Soll ich dich denn nimmer sehen nun ich ewig ferne muss? Ach, das kann ich nicht verstehen o du bittrer

O Du Deutschland ich muß marschieren

O Du Deutschland ich muß marschieren O du Deutschland ich muß fort Eine Zeitlang muß ich scheiden Eine Zeitlang muß ich meiden Mein geliebtes Vaterland Nun adje herzliebster Vater Nun adje so lebet wohl Wollt ihr mich noch einmal sehen Steigt auf jenes Berges Höhen Schaut herab ins tiefe Tal Seht ihr mich zum letztenmal Nun adje herzliebste Mutter Nun

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