Liederlexikon: Pfeffel

Gottlieb Konrad Pfeffel

| 1970

Der Poet und Pädagoge Gottlieb Konrad Pfeffel wurde am 28. Juni 1736 in Colmar im Elsaß geboren, wo er am 1. Mai 1809 auch starb. Der seit 1758 durch eine Katarakt nahezu blinde Pfeffel sah sich nach 1790 genötigt, durch die Veröffentlichung von Gedichten und Prosaschriften in Almanachen und anderen Zeitschriften seine Familie zu ernähren, nachdem er in der Französischen Revolution fast sein gesamtes Vermögen verloren hatte. Er schrieb, von Christian Fürchtegott Gellert angeregt , vor allem Fabeln mit sozialkritischem und politischem Lehrgehalt sowie erzählende Gedichte (Wikipedia).


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Pfeffel im Archiv:

Ein Johanneswürmchen saß

Ein Johanneswürmchen saß Seines Sternenscheins Unbewußt im weichen Gras Eines Bardenhains Leise schlich aus faulem Moos Sich ein Ungetüm, Eine Kröte, her und schoß All ihr Gift nach ihm. Ach was hab ich dir getan? Rief der Wurm ihr zu. Ei fuhr ihn das Untier an, Warum glänzest du? Text: Gottlieb Konrad Pfeffel (1779) in Als der Großvater die Großmutter

Gott grüß euch Alter schmeckt das Pfeifchen (Tabakpfeife)

Gott grüß euch Alter, schmeckt das Pfeifchen? Weißt her! – Ein Blumenkopf Von rotem Ton mit goldnem Reifchen Was wollt ihr für den Kopf? O Herr, den Kopf kann ich nicht lassen Er kommt vom bravsten Mann Der ihn, Gott weiß es, einem Bassen Bei Belgrad abgewann Da, Herr, da gab es rechte Beute, Es lebe Prinz Eugen Wie Grummet

Wenn mein Pfeifchen lustig brennt (Lob der Tabakspfeife)

Wenn mein Pfeifchen lustig brennt und die Wölkchen steigen hängt für mich das Firmament wahrlich voller Geigen Bomsfidi Boms valleralala hängt für mich das Firmament wahrlich voller Geigen Schwindet dann der Rauch im Wind fang ich an zu Lachen denke: so vergänglich sind alle andern Sachen Teures Kraut, du stärkest mich gibst mir Kraft und Leben könnt ich, edler Tabak,

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