Liederlexikon: Karl Binder

| 1816

Karl Binder: Geboren am 29. November 1816 in Wien,  gestorben am 5. November 1860. Binder war Komponist, Kapellmeister. War 1840-1846 neben Titl und Suppé als Kapellmeister am Josefstädter Theater und (nach Engagements in Hamburg und Preßburg 1847) am Carltheater tätig.. Binder komponierte Operetten, Melodramen, Possen und auch die Musik zur Nestroy-Parodie auf Richard Wagners „Tannhäuser“ (Erstaufführung 31. Oktober 1857 Carltheater).



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Karl Binder im Archiv:

Wenn ich einmal der Herrgott wär

Wenn ich einmal der Herrgott wär mein Erstes wäre das ich nähme meine Allmacht her und schüf´ ein grosses Fass, ein Fass, so gross als wie die Welt ein Meer göss´ ich hinein vom einen bis zum andern Belt vom allerbesten Wein Wenn ich einmal der Herrgott wär mein Zweites wäre das: ich nähme meine Allmacht her und schüf‘ ein

Mein Händwerk dös is hält a Binder

Mein Händwerk, dös is hält a Binder Dös binden, dös tuat mi hält fretin Mein Händwerk geht Sommer und Winter Drum trägt’s mir hält hübsch eppas ein Z‘ morgens in äller Früh geh i’s in’s binden Den Schlägel hän i bei mir Da nimm i mein Zäng und mein finden Und Roafler a drei oder a vier Für ’s Faßl

Setzt euch zu mir um´s Faß herum (Die rote Nase)

Setzt euch zu mir um´s Faß herum mit hoch gefülltem Glase mir ziemt wohl das Präsidium das zeigt die rote Nase Glaubt, solche Nase ist was wert man muß sie teuer zahlen wem solche Nase zugehört der darf damit schon prahlen Man braucht, so wahr ich ehrlich bin dazu viel tausend Trauben ein ganzer Weinberg steckt darin man sollt es

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