Liederlexikon: Kampfgesang

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Kampfgesang – Proletarische Freiheitslieder – erschien im Juli 1920 in Berlin (Verlag der KAPD). Im Vorwort heisst es:
Es gibt viele Liederbücher auf dem Markte, meist aber enthalten sie zu viel oder zu wenig Lieder. Es hat keinen Zweck, daß in einem Kampfliederbuch Gewerkschaftslieder oder Wald- und Wiesenlieder enthalten sind. Anderseits fehlen in allen Büchern die neuen Gesänge. Wir haben uns deshalb entschlossen, ein Liederbuch herauszugeben, das von diesen Mängeln frei ist. Es enthält nur die wirklich bekannten und allgemein gesungenen Freiheitslieder, auch die erst in der letzten Zeit entstandenen, die aber bereits Allgemeingut geworden sind. Noten haben wir nicht beigesetzt, weil 9/10 der Proletarier doch nicht nach Noten singen kann. Der Preis ist äußerst niedrig gehalten; unser Liederbuch ist wohl das billigste in der jetzigen Zeit. Möge das Heftchen seinen Zweck erfüllen und sich recht viele Freunde erwerben. (Berlin, 1. Juli 1920) – Weitere Auflagen: Berlin, 1921. Auflage 40.-60. Tausend



"Kampfgesang" im Archiv:

Wohlauf wohlauf über Berg und Fluß (Lied vom Hasse)

Wohlauf, wohlauf, über Berg und Fluß Dem Morgenrot entgegen! Dem treuen Weib den letzten Kuß Und dann zum treuen Degen Bis uns´re Hand in Asche stiebt Soll sie vom Schwert nicht lassen Wir haben lang genug geliebt Und wollen endlich hassen Die Liebe kann uns helfen nicht Die Liebe nicht erretten Halt du, o Haß, dein jüngst Gericht Brich du,

Vorm Feinde stand in Reih und Glied (der Freiheit eine Gasse)

Vorm Feinde stand in Reih´ und Glied das Heer mit seinen Fahnen da rief Herr Struthan Winkelried Ich will den Weg euch bahnen Dir Gott befehl´ ich Weib und Kind die ich auf Erden lasse und also sprengt er pfeilgeschwind der Freiheit eine Gasse Das war ein Ritter recht mit Fug der stolz wie ein Gewitter die Feinde vor sich niederschlug.

Wer seine Hände falten kann (Der letzte Krieg)

Wer seine Hände falten kann bet um ein gutes Schwert um einen Helden, einen Mann den Gottes Zorn bewehrt Ein Kampf muß uns noch werden Und drin der schönste Sieg, Der letzte Kampf auf Erden, Der letzte heilige Krieg Herbei, herbei, ihr Völker all Um euer Schlachtpanier! Die Freiheit ist jetzt Feldmarschall, Und Vorwärts heißen wir. Der Zeiger weist die

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