Liederlexikon: Eichrodt

| 1827

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Ludwig Eichrodt
Ludwig Eichrodt

Der richterliche Beamte und spätere Oberamtsrichter Ludwig Eichrodt wurde am 2. Februar 1827  in Durlach  bei Karlsruhe geboren und starb an seinem 66. Geburtstag 1892  in Lahr . Der Sohn eines Ministerialbeamten und Innenministers erfand gemeinsam mit seinem Studienfreund Adolf Kußmaul die Figur des schwäbischen Dorflehrers Gottlieb Biedermeier , nach der später eine ganze Epoche benannt wurde. Eichrodt schrieb verschiedene humoristische Werke, war seit seiner Schulzeit mit Viktor von Scheffel befreundet und führte mit Theodor Storm – Dichterjurist wie er selbst – einen lebhaften Briefwechsel . (wikipedia)



"Eichrodt" im Archiv:

Als Gretchen einst zu Markte ging (Listige Schäferin)

Als Gretchen einst zu Markte ging Begegnete das gute Ding Dem gnäd’gen Junker, welcher eben Zur Jagd sich in das Feld begeben Der Junker, der sie artig fand Drückt zärtlich ihr die schöne Hand, Und streichelt ihr die vollen Wangen Und spricht von Liebe und Verlangen Was soll sie tun? Sie war allein Was nützt es ihr, um Hilfe schrein?

Diogenes lag vor der Stadt Korinthus in der Sonne

Diogenes lag vor der Stadt Korinthus in der Sonne und schmauchte sein Kartoffelblatt mit philosophischer Wonne Da täten Stutzer aller Art dahin des Weges schwenzeln, um unsern alten Knasterbart zu necken und zu hänseln Der hört mit voller Seelenruh die Witzelein beissend, kehrt ihnen nur den Rücken zu die rechte Mitte weisend Da kam auch mit dem Hofgeschmeiss der grosse

O Heimat am Rhein alemannisches Land

O Heimat am Rhein alemannisches Land o Strombraut, geliebte, dich faßt meine Hand Hier hoch auf dem Blauen auf Schwarzwaldhöh hier grüß ich die Heimat so weit ich nur seh Vogesen, darüber der Goldduft wallt ihr Berge von herrlicher Hochgestalt ihr fesselt den Blick, dann schweifet er hin nach Süd, wo die Alpen, die ewigen, glühn Und waffn ich den

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