Liederlexikon: Eduard Heyck

| 1862

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Der Kulturhistoriker, Schriftsteller und Dichter Eduard Karl Heinrich Berthold Heyck wurde am 30. Mai 1862 in Doberan geboren. Er starb am 11. Juli 1941 in Ermatingen, Schweiz. Eduard Heyck war von 1893 bis zu seinem Tod, also beinahe fünfzig Jahre lang, war er Herausgeber des “Allgemeinen Deutschen Kommersbuches”, auch „Lahrer Kommersbuch“ oder „ADK“ genannt. Neben seiner Redaktionstätigkeit steuerte er auch selber einige Liedertexte bei. Während seiner Tätigkeit als Herausgeber wurden 450.000 Exemplare des ADK aufgelegt.

Heyck war begeisterter Burschenschafter, er wurde während seines Studiums in Heidelberg 1881 Mitglied der Burschenschaft Frankonia Heidelberg. Zu seinem 75. Geburtstag am 30. Mai 1937 wurde ihm von Adolf Hitler die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft (1932-1944) verliehen.



"Eduard Heyck" im Archiv:

Nun frisch auf den Tisch einen neuen Pokal

Nun frisch auf den Tisch einen neuen Pokal es hat sich verlaufen die lärmende Zahl Vermessenen Wortes und prahlenden Schlucks betrinkt sich der noch nicht geläuterte Fuchs Beim goldenen Wein, beim schäumenden Bier die richtigen Zecher sind immer nur wir wir alten Studenten mit sicherem Ziel wir trinken nie wenig und niemals zuviel Wir preisen den Weisen Altgriechenlands gleich die

Zieht der Bursch die Straß entlang

Zieht der Bursch die Straß entlang drängt sich alles, ihn zu schauen und es lauschen dem Gesang an den Fenstern schöne Frauen Vater, schließ die Läden zu Mutter, hüt dein Mädchen, du Blickt er gleich so brav und gut ein Student ist leichtes Blut Wer keine Sorge je und kein Verzagen weiß und wer sich rasch erstürmt des Lebens kecken

Vorwort: Allgemeines Deutsches Kommersbuch 100. Auflage

Das Allgemeine Deutsche Kommersbuch ist zuerst 1858 in Lahr erschienen. Ein ganzer Neukömmling war es auch damals nicht und brachte schon Richtung und gute Namen mit; was ursprünglich in Bonn entstanden war, verjüngte sich im deutschen Siidwesten und schon sehr bald im Zeichen von Heidelberg. Diese Vereinigung von 1858 hat demnach ihre goldene Hochzeit schon begangen, und sie hält mit der Selbsttreue einer achtbaren Familiengeschichte, die

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