Liederlexikon: Deutsches Ski-Liederbuch

| | 1907

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Das Deutsche Ski-Liederbuch erschien erstmals 1907 und wurde herausgegeben von der Schneeschuhabteilung der Sektion Schwaben des Deutschen und österreichischen Alpenvereins – Stuttgart – ins Volksliederarchiv eingegeben wurde die 25-jährige Jubläumsausgabe vom Winter 1932.
Beziehen konnte man das Buch über die Geschäfsstelle des Schwäbischen Schneelaufbundes in Stuttgart zum Einzelpreis von 1 Mark.
Im Vorwort heisst es:

Zum Geleit: Reden trennt – Singen eint

Mit diesem alten Spruch wird unser neues Deutsches Skiliederbuch dem Skivolk übergeben. Möge es in ernster Zeit Frohsinn in unsere Reihen bringen. Die 111 schönsten Skilieder wie sie in allen Gauen von der Eifel bis zu den Riesenbergen, von den Ostseedünen bis zum Wetterstein und über alle Grenzen hinaus,soweit die deutsche Zunge klingt und Skileute beisammen sind, gesungen werden, sind hier vereint.
Auch mancher gute Skispruch ist dabei und die uralten Skigebote, sie auch heute noch und sogar jetzt erst recht ihre Geltung haben.

Wo man singt, da laß dich ruhig nieder
echter Zunftgeist pflegt die Skimannslieder

Max Thuma , Vorsitzender des Liederbuchausschusses des S. A. G.
P. Dinkelacker, Vorsitzender des Deutsch. u. Öster. Skiverbandes


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"Deutsches Ski-Liederbuch" im Archiv:

Der Winter der is mir net z´wieder (Zwoa Brettl a gführiger Schnee)

Der Winter der is mir net z´wieder da gfreu i mi deng erscht net schlecht und fallen die Flocken hernieder Dös schneien, dös is mir grad recht und is dann das Land weiß umsponnen für mi gibt´s besondere Wonnen Zwoa Brettl, a gführiger Schnee, juchhe dös is halt mei höchste Idee Na ziag i gschwind an mei fesch Gwandl Setz

Froher Sang nach flotter Fahrt (Ski Leitspruch)

Froher Sang nach flotter Fahrt sei und bleibe Skimanns Art Text: Paul Dinkelacker , Stuttgart , S.S.B. Musik: E. Bezler – in Deutsches Ski-Liederbuch (1932)

Wintersonnwendfeier (1932)

Der Abend sank, die Flamme ist entfacht und leuchtet durch die lange Winternacht gleich einem Gruß aus sonnenfroher Zeit Das Tal, die Höhen liegen tief verschneit es klagt der Wind, der um die Häuser weht und durch den bangen Wald ein Seufzen geht Sonnenwend Schwer lastet Winter auf dem deutschen Land das einst so hoch, so hoch in Ehren stand