Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Der kleine Rosengarten

| 1911
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“Der kleine Rosengarten” war ein Gedichtband von Hermann Löns, den dieser 1911 veröffentlichte. Er enthielt den Untertitel “Volkslieder”, obwohl er ausschließlich eigene Texte von Hermann Löns enthielt. In zahlreichen Vertonungen unter anderem von Fritz Jöde wurden die mittelmäßigen Gedichte volkstümlich und tauchten später in zahlreichen Gebrauchsliederbüchern auf, wozu nicht zuletzt der spätere Nazi-Kult um Löns beitrug.




"Der kleine Rosengarten" im Archiv:

Hermann Löns

Hermann Löns wird am 29. Aug. 1866 als Sohn des Gymnasiallehrers Friedrich Löns und dessen Frau Clara (geb. Cramer) in Kulm (Westpreußen) geboren. Nach dem Abitur studiert er Medizin, Naturwissenschaften und Mathematik in Münster, Greifswald und Göttingen. Da er das Studium ohne Abschluss aufgibt, kommt es zum Bruch mit seinem Vater. Löns arbeitet bei verschiedenen Zeitungen in Kaiserslautern, Gera, Hamburg

Ach Sonne liebe Sonne (Gold und Silber)

Ach Sonne, liebe Sonne was hast du in dem Sinn? Ich stehe an dem Fenster und weine vor mich hin Ein Ringelein von Silber das gab er mir zum Pfand einen Ring von rotem Golde den trag ich an der Hand Der Myrtenstock am Fenster der dauert mich so sehr seine Zweige sind gefallen nun ist er kahl und leer

Wo der Wind weht (Auf der Straße)

Wo der Wind weht, der Wind weht Da bin ich zu Haus Da fahr ich die Straßen Jahrein und jahraus Auf der Straße, der Straße Ist alles voll Staub Da tragen die Bäume Kein grasgrünes Laub Von dem Staube, dem Staube, Da werd ich nicht satt Ich weiß, wo der Bauer Die Wurst hängen hat. In dem Busche, dem Busche

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