Liederlexikon: Concordia-Liederbuch

| 1911

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Concordia - Liederbuch der Rad- und Motorfahrer von 1911Die Radfahrer und Motorfahrer (!) , die sich zusammengeschlossen hatten als ” Deutscher Rad- und Motorfahrer-Verband Concordia “, gaben 1911 im Selbstverlag (mit Sitz in Bamberg) ein kleines Liederbüchlein heraus mit etwa 30 Seiten im reisetauglichen Westentaschenformat. “Aus dem deutschen Liederschatze ausgewählt und den Mitgliedern zu frohem Sange gewidmet”, so schreibt die Verbandsleitung in der 1. Auflage von 1911. Gedruckt wurde bei S. Mahlmeister in Bamberg
In diesen Liedern wird selbst aus Radfahren noch eine heilige Schlacht , für Kaiser, Gott und Vaterland gegen die Arbeiter in ihrem Kampf um den Achtstundentag – ein Zeichen, wie durchmilitarisiert die damalige Gesellschaft war, drei Jahre bevor diese Herren den ersten Weltkrieg begannen…
(Allheil Concorden aufs stählerne Roß (Concordentrutz)  )
Unterteilt ist das Büchlein in die Bereiche: Concordia – Vaterland – Minne – Freundschaft, Frohsinn und Gesellschaft – Wandern – Abschied



"Concordia-Liederbuch" im Archiv:

Weg mit den Grillen und Sorgen!

Weg mit den Grillen und Sorgen! Brüder, es lacht ja der Morgen uns in der Jugend so schön! Lasst uns die Becher bekränzen lasst bei Gesängen und Tänzen uns durch die Pilgerwelt gehn bis uns Cypressen umwehn! Flüchtig verrinnen die Jahre! Schnell von der Wiege zur Bahre trägt uns der Fittich der Zeit. Noch sind die Tage der Rosen schmeichelnde

Vater ich rufe dich! (Gebet während der Schlacht)

Vater, ich rufe dich! Brüllend umwölkt mich der Dampf der Geschütze sprühend umzucken mich rasselnde Blitze Lenker der Schlachten, ich rufe dich! Vater du, führe mich! Vater du, führe mich! Führ mich zum Siege, führ mich zum Tode Herr, ich erkenne deine Gebote Herr, wie du willst, so führe mich! Gott, ich erkenne dich! Gott, ich erkenne dich! So im

Kommt Brüder trinket froh mit mir

Kommt, Brüder, trinket froh mit mir seht, wie die Becher schäumen! Bei vollen Gläsern wollen wir ein Stündchen schön verträumen. Das Auge flammt, die Wange glüht in kühnen Tönen rauscht das Lied: schon wirkt der Götterwein! schenkt ein! Doch was auch tief im Herzen wacht das will ich jetzt begrüssen. Dem Liebchen sei dies Glas gebracht der Einzigen, der Süssen!

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