Bremer Stadtmusikanten

Carl Türk

Karl Türk

| 1866

Carl Türk wurde am 30. März 1866  in dem kleinen Dörfchen Friesenhausen bei Meiningen als Sohn eines Gast- und Landwirts geboren wurde. Nach der Schule erhielt er in Coburg eine Anstellung als Lehrer, seine musikalische Begabung pflegte er durch Kurse, unter anderem bei dem herzoglichen Hofkapellmeister und Komponisten August Langert. Carl Türk war von 1893 bis 1912 der musikalische Leiter des Sängerkranzes Coburg, ab 1899 im Musikausschuss des Fränkischen Sängerbundes tätig und wirkte bei unzähligen Gesangskundgebungen als Preisrichter mit. Im Jahr 1881 ging er unter 100 Teilnehmern bei einem Tondichterwettbewerb als Sieger hervor. Berühmt und oft gesungen war sein Lied „Wie könnt ich dein vergessen“, dessen Text von Hoffmann von Fallersleben stammt.

Carl Türk gab außerdem das Coburger Schulliederbuch Volksliedern und volkstümlichen Gesänge heraus, das immerhin 8. Auflage erlebte. Er starb am 19. August 1945 in Coburg, die amerikanische Militärregierung untersagte den Auftritt eines Chors an seinem Grab.

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Carl Türk im Archiv:

Es liegt in deutschen Landen (Coburg)

Es liegt in deutschen Landen in lieblich grüner Au von Busch und Baum umstanden der Coburg alter Bau Es halten vielgestaltig ringsum die Berge Wacht in Gründen traumverloren manch schmuckes Dörfchen lacht Die Welt hab ich durchmessen der Alpen Schnee geschaut auf schroffem Fels gesessen wo tief der Abgrund graut Das Herz ist aufgegangen vor […]

Wie könnt ich dein vergessen! (Mein Vaterland)

Wie könnt´ ich dein vergessen! ich weiss, was du mir bist, wenn auch die Welt ihr Liebstes und Bestes bald vergisst. Ich sing es hell und ruf´ es laut: Mein Vaterland ist meine Braut! Wie könnt´ ich dein vergessen! ich weiss, was du mir bist! Wie könnt´ ich dein vergessen! dein denk´ ich allezeit: ich […]

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