Bremer Stadtmusikanten

Alte teutsche Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens

| 1817

Alte teutsche Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens , erschien 1817 , herausgegeben von Josef George Meinert . Wien und Hamburg 1817 .

„Während meines zweijährigen Aufenthaltes in dem Kuhländchen , von dem der Anhang sagt,  lernte ich einen Geist kennen , den die dortigen Landleute Fyelgie nennen und der zuweilen erscheint , um ihnen die langen Winterabende zu erheitern. Eine liebliche Mummerey , welche die menschliche Gestalt künstlich verlängert durch die Lage auf Händen und Knieen und unter weissen Tüchern , verbirgt das höhere Wesen durch grüne und rothe Bänder und eine Art von Monden oder Schmetterlingsflngeln auf dem Haupte andeutet , bewegt er sich langsam und leise in die Versammlung , richtet sphynxenartig sich auf , um landschaftliche Lieder zu singen und kleine Gaben zu verteilen und beschließt seine Rolle nicht ohne das Bild einer dem Menschen befreundeten Gottheit in den Gemüthern zurückzulassen .

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Alte teutsche Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens im Archiv:

Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn (1817, Schweiz)

Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn sie schmückt sich wunderschöne da bleibt sie auf ne Weile stehn vor einer Hasel grüne Und grüß dich Gott Frau Haselin von was bist du so grüne Und grüß dich Gott feins Mädelein von was bist du so schöne Von was daß ich so schöne bin das kann […]

Es wollt ein Hirtlein treiben aus (Kindsmörderin)

Es wollt ein Hirtlein treiben aus er trieb wohl vor den Grunwald naus Und wie er vor den Grunwald treibt da hört er schrein ein Kindelein Ach sag mein Kindlein wo du bist ich hör dich schon ich seh dich nicht Ich bin im hohlen Baum versteckt mit Eichenspänlein zugedeckt Ach nimm mich nimm mich […]

Wenn ich ein Waldvöglein wär (1817, Schweiz)

Wenn ich ein Waldvöglein wär wollt ich fliegen über das Meer schönster Tausendschatz zu dir aber du bist gar weit von mir aber du bist gar weit von mir und ich von dir Schönster Schatz das weißt du wohl daß ich dich nicht lieben soll weils alle Leut verdrießt Weils alle Leut verdrießt weils alle […]

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