Biebl (Franz) von A - Z ..

Hei, grüaß Di Gott, Ländle Gott grüaß Eich, Ihr Leut Ma trifft gar nix sottigs ond goht ma au weit. Grad reacht isch dös Ländle it´z mager, it´z fett So liable, so gmächle mit oim Wort, halt nett A silbernes Bächle a blomige Wies a Schatta em Hälzle des find ma ganz gwieß. Ond zwische de Gätla send Dörfla verstreut. Ond in dene Dörfla geit´s luschtige Leut Derfsch gar it weit laufa triffsch Bergla grad gnua. Brauchsch kräftige Wada ond g´naglete Schuah. Willsch bada im Sommer? Dr See isch it weit. Paß auf, dass Di koiner en Gompa neikeit Suechst kräftige Bueba gang nu net lang um se standet an de Hecka glei dutzetweis rum und brüchtest a Schätzle da host nu grad d´Wahl denn kreuzbrave Mädle dös geit´s überall A Schtädtle mit Türmla mit Kircha ond Tor. Ond doba am Hemml hält dr Mau Wach drvor. So alt ond so gmüätlich so jong ond so frisch: Mei Liab ond mei Hoimat halt Memminga isch Hei, grüaß Di Gott Ländle grüaß Gott Eich, Ihr Leut! Dia über ons schimpfat send sell it ganz gscheit. Dia moischte hand selta ens Schwobaland guckt, ond dias kontat wissa dia lüagat wie druckt Do send mir scho z´frieda mir brauchat in mehr. Wer futt muaß vo Schwoba kommt bald wiedr her. A Plätzle em Leaba em Schterba a Ruah, em schwäbischa Boda des isch für uns gnua Text: Die Strophen 1-4, 6 und 7 sind von Hyazinth Wäckerle, mit richtigem Namen Josef Fischer, geboren 1836 in Ziemetshausen und gestorben 1896 in Lauingen.  Die Strophe 5 wurde von unbekannt eingefügt und wird in verschiedenen schwäbischen Regionen mit jeweils anderen Ortsnamen gesungen. Musik: Franz Biebl in Gesellenfreud (1913)

Hei, grüaß Di Gott, Ländle
Gott grüaß Eich, Ihr Leut
Ma trifft gar nix sottigs
ond goht ma au weit.
Grad reacht isch dös Ländle

Heimatlieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1896