Bremer Stadtmusikanten

Jahr: 1915

Unterrichtseinheit: Vater kröne du mit Segen

Mit welcher Sorgfalt die Lehrer aus Schülern Untertanen formten, die für ihren Herrn sogar Leib und Leben zu opfern bereit waren, zeigt diese Unterrichtseinheit aus dem Jahre 1912, also zwei Jahre vor Beginn des ersten Weltkrieges. Besonders gruselig erscheint die Interpretation der vierten, fünften und sechsten Strophe, die in der Aussage gipfeln: Gott wolle uns […]

Kriegserziehung im Kaiserreich | 1915


Treue Grenzwacht steht bereit in des Reiches Osten

Treue Grenzwacht steht bereit in des Reiches Osten für das deutsche Vaterland jeder auf dem Posten am Weichsel-  wie am Donaustrand fürs große deutsche Vaterland steht treu die Wacht im Osten Weiß und schwarz das Fähnlein weht, wie zu Ritterszeiten woll´n mit alten Preußentum gegen Russen streiten am Weichsel-  wie am Donaustrand fürs große deutsche […]

Soldatenlieder | 1915


In der Lüneburger Heide (Schnalle)

In der Lüneburger  Heide da geht’s lustig zu Da tanzen die Bauernmädel auf Schnallenschuh Mädel hat die Schnall´ verlorn die Unschuld nicht Hat gesucht die ganze Nacht fand sie aber nicht. Als sie sie wiederfand da war sie froh Tippt sie mit dem Finger drauf „Schnalle, wo warst du?“ „Wo ich gewesen bin das weißt […]

Liebeslieder | 1915


Bin in Wien gewesen hab mirs angeschaut

Bin in Wien gewesen, hab mirs angeschaut, Wie die Weaner Madln sind so schön gebaut, In den Kaffeehäusern schöne Madln drin, Ja wers net glauben will, geh selber hin. Tirolija Tirolija ha ha ha ha Tirolija Tirolija ha ha Auf der Wiener Bruckn steht angeschrieben Dass die Weaner Madl kona Kinder kriegen, Und die Weaner Madl […]

Soldatenlieder | 1915


Mademoiselle voulez vous

Mademoiselle, mademoiselle voulez vous Voulez-vous faire l’amour pour cent sous? Non Monsieur, non Monsieur je ne veux pas Car cent sous, ça ne suffit pas ( Überstzung:) Fräulein, Fräulein, wollen Sie Liebe machen für ein paar Groschen? Nein, mein Herr, nein, mein Herr ich nicht will Für unter hundert, ist es nicht genug. Text: Verfasser unbekannt , 1914 […]

Soldatenlieder | 1915


Ich bin ein Fremdling allezeit

Ich bin ein Fremdling allezeit An keinem Ort zu Haus Die Heimat ist so weit, so weit Ich finde sie nicht aus Wohl klingt mir aus der Jugendfrüh Noch eine süsse Melodie Ein Glöcklein klingt (Ein Glockenklang) so hell und rein Es (Er) ladet mich zur Heimkehr ein Ein Glöcklein klingt (Ein Glockenklang) so hell […]

Soldatenlieder | 1915


Von den Bergen fliesst ein Wasser (1914)

Von den Bergen fliesst ein Wasser Das ist lauter kühler Wein, Kühler Wein der soll es sein, Schatz, ach Schatz, ach könnt ich bei dir sein In dem Wasser schwimmt ein Fischlein, Dass ist glücklicher als ich Glücklich ist wer das vergisst, Was nun einmal nicht zu ändern ist. Mädel, komm in meine Arme, Nimm […]

Liebeskummer | 1915


Geht´s zu Feld ihr jungen Reiter

Geht´s zu Feld ihr jungen Reiter seid darum ihr tapferen Streiter edlen Ruhmes heut´ bedacht wie sie in den alten Tagen mit dem Feinde deutsch geschlagen und bestanden seine Macht Sah die ganze Welt mit Rechten daß sie als die kühnsten fechten und auch seien stets voran und der Feind in hellen Scharen hat es […]

Soldatenlieder | | 1915


Es war auf Frankreichs Felde

Es war auf Frankreichs Felde dicht bei der Festung Metz, da stand ein junger Krieger auf sein Gewehr gestützt. Du junger Krieger auf der Wacht was schaust du in die stille Nacht? „Ich sterb´ für dich, mein Vaterland mein Vaterland, leb´ wohl“ In Feindeslager drinnen ist alles still und tot hätt´ ich doch erst gesehen das […]

Soldatenlieder | 1915


In Frankreich sind viele gefallen

In Frankreich seins viele gefallen In Frankreich seins viele geblieben. Da ham sich zwei stürmische Reiter Miteinander so heftig begrüßt. Zwei Kameraden, die ham sich verschworen Daß der eine dem andern treu bleibt: Sollt der eine von uns beiden fallen, Daß der andre sei’m Liebchen heimschreibt. Ein Kugel, die kam nun geflogen, Sie durchbohrte dem […]

Lieder vom Tod | Soldatenlieder | 1915