Jahr: 1798

Ihr Franzosen geht nach Haus weil nun eure Macht ist aus Laßt mit euren Freiheitskappen euch nicht im deutschen Reich ertappen denn die Deutschen sein mit Macht gegen Frankreich aufgebracht Mit zerrissnen Strümpf und Schuh kamen sie nach Deutschland zu dass man euch ihr Lumpengesindel musste schaffen Schuh und Strümpfe …

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Soldatenlieder | 1798


Dem Teufel verschreib ich mich nicht Das wär wider Gewissen und Pflicht Denn mlt dem verteufelten Geld Wird mancher verzweifelt geprellt Was nützet mir Reichtum und Ehr Wenn ich bei dem Teufel einst wär? Da müßt ich bei’m Humpen voll Wein Vom Teufel Herr Bruder gar sein Ich lebe fein …

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Lieder von Arm und Reich | 1798


Ein Weibchen ist ein Quodlibet Heut so und morgen so Sie ist wie sich das Fähnchen dreht Bald traurig und bald froh Sie lacht sie weint aus einem Sack Dem Manne oft zum Schabernack Und doch ist ein Weibchen ich sag es mit Grund Das lieblichste Ding auf dem Erdenrund …

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Liebeslieder | 1798


In meinem Schlosse ist’s gar fein Komm Ritter kehre bei mir ein Mein Schlößchen ist gar schön gebaut Du findest eine reiche Braut Du weißt es nicht wie gut ich bin Mein Herz hegt sanften Liebessinn Viel Freier buhlen nah und fern Und wünschen mich zum Weibchen gern Was helfen …

In meinem Schlosse ist´s gar fein (Die Donaunixe) Weiterlesen »

Liebeslieder | | 1798


Hebe! sieh in sanfter Feier Ruht die schlummernde Natur Aus azurnem Wolkenschleier Träufelt Stärkung auf die Flur Sie schlummern schon alle, die holden Bewohner im Rosengestrauch Dort sinkt sie die Sonne wie golden Sie malt sich im wallenden Teich Ach so sinkt auch bald vergebens Meiner Tage Licht hinab So …

Hebe sieh in sanfter Feier Weiterlesen »

Liebeslieder | 1798


Noch einmal Heinrich eh wir scheiden komm an Elias klopfend Herz Süß fühlt es einst der Liebe Freuden und jetzt so bitter ihren Schmerz Schon hat die Stunde dumpf geschlagen schon mahnt sich grausam deine Pflicht und gönnt mir kaum noch , dir zu sagen du Einziger vergiß mich nicht …

Noch einmal Heinrich (Elisas Abschied – Vergiß mein nicht) Weiterlesen »

Gedichte | | 1798


Vor allen Dirnen so flink und so glatt Lacht mir die lachende Lore. Vor allen prunkenden Plätzen der Stadt Prunkt mir der Winkel am Thore. Des Hofes Dame, wie schmuck sie sich macht, Mit nichten gleicht sie der Lore. Bei Tag ist Sie mein Gedank und bei Nacht Und wohnt …

Vor allen Dirnen so flink und so glatt (Der Schuhknecht) Weiterlesen »

Gedichte | 1798


Es leben die Soldaten Der Bauer gibt den Braten Der Winzer (auch: Gärtner)  gibt den Most Das ist Soldatenkost Der Bürger muß uns backen den Adel muß man zwacken sein Knecht ist unser Knecht das ist Soldatenrecht In Wäldern gehn wir pirschen nach Rehen und nach Hirschen und bringen frank und …

Es leben die Soldaten (der Bauer gibt den Braten) Weiterlesen »

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