Frau, sagte Meister Till, ich muß Zuletzt noch aus der Stadt; so schlimm stehn unsre Sachen. Doch rührten wir auch jemals Hand und Fuß, Dem Glück ein Pförtchen aufzumachen? Pfui, laß uns nicht so schläfrig sein! Laß uns noch heut ein Lotterielos kaufen! Durch dieses Türchen schleicht gewiß das Glück herein Und bringt uns Gold- ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1794


Ein Sperling fing auf einem Ast Die fettste Fliege. Weder Streben Noch Jammern half, sie ward gefaßt Ach rief sie flehend laß mich leben Nein sprach der Mörder du bist mein Denn ich bin groß und du bist klein Ein Sperber fand ihn bei dem Schmaus So leicht wird kaum ein Floh gefangen Als Junker ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1794


Mit einer wunderschönen Traube Kam einst ein armer Bauersmann Am Hofe seines Fürsten an Bot ihm sie dar, und sprach: „Erlaube, Dass ich dir bringe, was ich kann; Viel ist es nicht. Die Wahrheit zu gestehen, Nahm ich die Traube nur zum Vorwand dich zu sehen, Und dir gehört sie ja von Rechtes wegen zu; ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1794


Sieht Er wir gehen irr? Da stehn Die Ochsen nun am Berge Ich warnt Ihn wohl nicht links zu gehn Doch Er ist Faselgörge O weh die Nacht ist schauerlich Ach Bakel rett Er mich und sich Hie haeret aqua, mein Herr Pfarr Ich weiß nicht mehr zu helfen Doch zittr ich gar nicht wie ein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1794


Als der Großvater die Großmutter nahm da war der Großvater Bräutigam und die Großmutter war die Braut da wurden sie beide zusammen getraut Wer weiß, wie das noch werden mag wer weiß wie das noch kommt Text: Klamer Schmidt (1794) Musik: nach der bekannten Tanzweise siehe auch die lange Fassung von 1812 ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1794


Es wohnt in einem Pfarrerhaus ein wunderschönes Kind sie war so schön, sie war so zart wie andre Mädchen sind Der Pfarrer sprach bei seiner Ehr: Häng deinen Rock zu meinem her alldort an jenen Nagel hin kein Dieb den Rock nicht findt Des Pfarrers und der Köchin Rock hingen am Nagel dran. Sie schliefen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1794


Was ist des Lebens höchste Lust? Die Liebe und der Wein! Wenn´s Liebchen ruht an meiner Brust dünk ich mich Fürst zu sein und bei dem edlen Gerstensaft träum ich von Kron´ und Kaiserschaft Wer nie der Schönheit Reiz empfand wer sich nicht freut beim Wein dem reich ich nicht als Freund die Hand mag ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1794


Einst hat mir mein Leibarzt geboten Stirb, oder entsage dem Wein dem Weissen sowohl als dem Roten sonst wird es dein Untergang sein Ich hab´ es ihm heilig versprochen, auf etliche Jahre zwar nur; doch nach so zwei schrecklichen Wochen, vergass ich den albernen Schwur Wie trefflich bekam mir die Speise, wie schlief ich so ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1794


Ich bin der Schneider Kakadu Gereist durch alle Welt Und bin vom Kopfe bis zum Schuh Ein Bügeleisenheld Jüngst kam ich g´rade nach Paris Als Orleans die Welt verlies Da wurd´ ich schleunig ausgespürt Und zum Convente hingeführt Dort fragt ein Krippenbeißer mich Bist du Aristokrat? Mit nichten, Freund, erwidert´ ich, Und auch kein Demokrat. ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1794


Brüder lagert euch im Kreise trinkt nach alter Väter Weise Leert die Gläser, schwenkt die Hüte auf der gold´nen Freiheit Wohl! Flur, wo wir als Knaben spielten Ahnung künft´ger Taten fühlten süßer Traum der Kinderjahre kehr noch einmal uns zurück! Mädchen, die mit keuschen Trieben nur den braven Jüngling lieben nie der Tugend Reiz entstellen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1794