Jahr: 1779

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( Der Knabe und sein Vater)

Ein Schüler aß, wie viele Knaben,
Die Datteln für sein Leben gern;
Und um des Guten viel zu haben,
So pflanzt er einen Dattelkern
In […]

Gedichte | | 1779


Willst du frei und fröhlich gehn
durch dies Erdgetümmel
mußt du auf die Vöglein sehn
wohnend unterm Himmel
Jedes hüpft und singt und fliegt
ohne […]

Geistliche Lieder | 1779


Ohne Lieb und ohne Wein
was wär unser Leben?
Alles was uns kann erfreun
müssen diese geben
Wann die Großen sich erfreun
was ist ihre […]

Feste und Feiern | Trinklieder | 1779


Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten,
Einer reichen Erbin von dem Rhein.
Schlangenbisse, die den Falschen quälten,
Ließen ihn nicht ruhig schlafen ein.

Zwölfe schlugs, da drang […]

Balladen | Moritaten | 1779


Im Land der Allobrogen
Lebt Fräulein Isabell
Sie schoß mit Pfeil und Bogen
So gut als Wilhelm Tell

War jung und schön doch spröde
und kalt […]

Balladen | 1779


Eine Jungfrau ward erzogen,
Hieß mit Namen Isabell
Und sie schoß mit Pfeil und Bogen
Akkurat wie Wilhelm Tell

Sie war stolz und sie war spröde.

Frauenlieder | Moritaten | | 1779


Arm und klein ist meine Hütte,
Aber Ruh und Einigkeit
Wohnt in ihr, auf jedem Tritte
Folget die Zufriedenheit.
Laß die Liebe bei uns wohnen,

Liebeslieder | 1779


Zu Steffen sprach im Traume
ein graues Männchen klein
„Der Schatz im hohlen Baume
soll dir bescheret sein
Geh um die zwölfte Stunde
auf jenen […]

Lieder vom Tod | 1779