Bremer Stadtmusikanten

Was meinst du Kunz (Hinz und Kunz)

Was meinst du, Kunz, wie groß die Sonne sei? Wie groß, Hinz? – als´n Straußenei. Du weißt es schön, bei meiner Treu! Die  Sonne als´n Straußenei! Was meinst denn du, wie groß sie sei? So groß, hör – als´n Fuder Heu. Man dächt kaum, daß es möglich sei; Potztausend, als´n Fuder Heu! Text: Matthias Claudius (1771) in Als der Großvater

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Sah ein Knab ein Röslein stehn

Sah ein Knab ein Röslein steh´n Röslein auf der Heiden War so jung und war so schön Lief er schnell es nah zu seh´n sah´s mit vielen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot Röslein auf der Heiden Knabe sprach: „Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.“ Röslein sprach: „Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will’s nicht

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O Straßburg o Straßburg

O Strassburg, o Strassburg du wunderschöne Stadt darinnen liegt begraben so mancher Soldat! So mancher und schöner auch tapferer Soldat der Vater und lieb Mutter böslich verlassen hat. Verlassen, verlassen es kann nicht anders sein zu Strassburg, ja zu Strassburg Soldaten müssen sein Die Mutter, die Mutter die ging vor’s Hauptmanns Haus „Ach Hauptmann, lieber Hauptmann gebt mir den Sohn

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Ihren Schäfer zu erwarten

Ihren Schäfer zu erwarten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, schlich sich Phylis in den Garten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la. In dem dunklen Myrtenhain schlief das lose Mädchen ein. Tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, ti- ralle-ra-ri, ti-ralle-ra la. Ihre Mutter kam ganz leise nach der alten Mütter Weise nachgeschlichen, o wie fein! Fand das Mädchen ganz allein. Ihren Schlummer halb entrissen von den zarten Mutterküssen, rief die Kleine: „O

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