Mein Junge da, das ist ein Junge, der! Kein Kuchen ist so rund wie er, Und hat dir, hör, vor hunderttausend Knaben Ganz sonderbare Gaben. Was meinst du wohl, er buchstabiert schon frisch; Und sähst du ihn beim Abendsegen, Da sieht er aus, als wär‘ ihm groß daran gelegen, Und kneipt indes die andern unterm ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1771


Was meinst du, Kunz, wie groß die Sonne sei? Wie groß, Hinz? – als´n Straußenei. Du weißt es schön, bei meiner Treu! Die  Sonne als´n Straußenei! Was meinst denn du, wie groß sie sei? So groß, hör – als´n Fuder Heu. Man dächt kaum, daß es möglich sei; Potztausend, als´n Fuder Heu! Text: Matthias Claudius ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1771


Im Nebelgeriesel, im tiefen Schnee Im wilden Wald, in der Winternacht Ich hörte der Wölfe Hungergeheul Ich hörte der Eulen Geschrei Wille wau wau wau Wille wo wo wo wito hu Ich schoß einmal eine Katz´ am Zaun Der Anne, der Hex ihre schwarze Katz Da kamen des Nachts sieben Wehrwölf zu mir Es waren ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1771


Dorina: „Es ist die Mode so Man muß sich drein ergeben Will man am Hofe leben Da hilft kein Ach und O Es ist die Mode so“ Lottchen antwortet singend: „Verdammt sei eure Mode! Ich ärgre mich zu Tode Ach laßt mich, laßt mich gehn Das ist nicht auszustehn“ Text und Musik: aus der komischen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1771


Im Felde schleich ich still und wild gespannt mein Feuerrohr Da schwebt so licht dein liebes Bild Dein süßes Bild mir vor Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal Und ach, mein schnell verrauschend Bild Stellt sich dir’s nicht einmal? Des Menschen der die Welt durchstreift Voll Unmut und Verdruss ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1771


„Das noch jetzt gekannte Gesellschaftsspiel junger Leute besteht darin, dass von jedem um den Tisch sitzenden Mädchen und Burschen eine Nussschale mit einem Lichtlein auf eine mit Wasser gefüllte Schüessel gestellt wird. Die gegenseitige Annäherung dieser „schwimmenden Schiffchen“ gilt als Orakel dafür, wer von den Umsitzenden im nächsten Jahr ein Paar wird.“ Es wirbt ein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1771


Ich bin vergnügt, im Siegeston Verkünd es mein Gedicht Und mancher Mann mit einer Kron Und Szepter ist es nicht Und wär er’s auch, nun, immerhin Mag er’s, so ist er, was ich bin. Des Sultans Pracht, des Mogols Geld Des Glück, wie hieß er doch Der, als er Herr war von der Welt Zum Mond ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1771


Straßburg, ach Straßburg Du wunderschöne Stadt! Darinnen liegt begraben Ein mancher Soldat. Ein mancher, ein braver Ein schöner Soldat, Der Vater und Mutter Verlassen hat. Er hat sie verlassen Es kann nit anders sein Zu Straßburg da müssen Soldaten immer sein. Die Mutter die ginge Zum Hauptmann in sein Haus: „Ach Hauptmann, lieber Hauptmann Gebt ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1771


Wie herrlich leuchtet mir die Natur Wie glänzt die Sonne Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten aus jedem Zweig Und tausend Stimmen aus dem Gesträuch Und Freud und Wonne aus jeder Brust O Erd, o Sonne! O Glück, o Lust! O Lieb, o Liebe! So golden schön, Wie Morgenwolken auf jenen Höhn Du segnest ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1771


Es reist ein Knab wohl über den Rhein bei einem Graf da kehrt er ein Sei mir gegrüsst Makgraf am Rhein wo hast du denn dein adeliges Schwesterlein Was fragst du nach meinem Schwesterlein Sie soll dir ja viel zu adelig sein Soll sie mir ja viel zu adelig sein sie hat es geboren, ein Kindelein mein Hat ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1771