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Mir vor allem auf der Welt Das Handwerk der Bäcken gfällt Wenn schon alles ruht und schlaft Munter ist der Bäck und wacht. Die honet galanten Bäcken Haben Kisseln, Semmel, Wecken Brezen, Beigel und zur Not Schwarz-weiß und französisch Brot
Man sieht keinem Bäcker an Was er vor ein ganzer Mann Der bei Nacht beim Mondenschein Schießt das Brot in Ofen ein Ein Bäck muß sich ziemlich plagen Morgens früh das Brot austragen Fehlt es, wird sein Beutel gezupft Oder gar ins Wasser g'schupft
Es ist fast kein Ort auf Erden Wo nicht Bäcker gefunden werden. Alle Menschen groß und klein tun des Bäcks bedürftig sein Ja die größten Potentaten Können keinen Bäck geraten Meilen vernünftiger Meis das Brot ist die beste Speis.
Als Adam im Paradies Aß von verbotener Speis, Und aus selbem wurd gejaget, Zur Straf, deß er sich dann plaget Ihm die Felder Körner bringen Solche that Adam bezwingen: Zur Stillung der Hungersnot Machte sich Adam das Brot.
In der Arch des Bundes dann träfe man viel Schaubrot an Der Herr hat dann wunderweis Mit dem Brot viel Volks gespeist. Da er einst das Brot tat brechen Tat er zu seinen Jüngern sprechen : Nehmet hin und eßt das Brot Zum Gedächtniß meiner Not
Als der türkisch Soliman Einstens vor die Wienerstadt kam Durch sein Macht all's überschwemmt Aller Orten sengt und brennt Und ihr vielfältigen Graben In die Stadt gedrungen haben Wie man heut noch sehen muß An dem Eck der Heidenschutz.
Ach hätte damals nicht der Bäck In der Stadt Lärmen erweckt Würd die Hauptstadt Österreich Worden sein zu einer Leich Durch die Bäken wurds erhalten Wo der Kaiser alsohalbe Ihnen viel Freiheit auftrug Wie noch dato der Aufzug.
Als vivat insgemein Was die edeln Bäcken sein! So lang die Welt wird stehen Soll euer Ruhm nicht vergehen Bis wir einstens dort beisammen Preisen unsers Schöpfers Namen Der uns alle nach dem Tod Speiset mit dem Himmelsbrot
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