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Ach sie naht die bange Stunde

Ach sie naht die bange Stunde die das Schicksal von uns trennt Ohne Kuß von deinem Munde Der nach meinen Lippen brennt Treue hab ich dir geschworen Fluch erwählt und ew´ge Pein Heil und Seligkeit verloren Wenn ich je vergesse dein Hast du Meineid mir gegeben so treff dich des Rächers Fluch dich verfolgt mein Dolch im Leben und mein Geist

Der Feind geht um auf unserm Plan

Der Feind geht um auf unserm Plan und sinnt und  spinnt Verrat Wir aber treten frei heran gewillt zu offner Tat stolz rauscht von jeder Felsenwand die kühne Feldmusik Es lebe hoch das Vaterland die deutsche Republik Heida, juchhe, die deutsche Republik Du hast noch Männer auf der Hut Bedrohte deutsche Welt Nicht Feindeszahl noch Widerstand Erschrecket unsern Mut Der Geist, der auf der

Du stehst in unsrer Mitte (Karl Ludwig Sand, 1847)

Du stehst in unsrer Mitte und Sand, der ist dir gleich trägst willig deine Bürde bis in des Todes Reich Ich bin dazu geboren nd heiß Carl Ludwig Sand Vom Schicksal auserkoren um Tod fürs Vaterland Ich bin darnach gereiset bis Mannheim an den Rhein die Stunde sei gepreiset Wirst du gefallen sein Da hab ich ihn gefunden in einem

Du stehst in unsrer Mitte (Karl Ludwig Sand)

Du stehst in unsrer Mitte O Sand, wer ist dir gleich Erfüllst den Schwur und Bitte gehst mit ins Totenreich Ades, Brüder, lebet, lebet wohl bis wir einander wiedersehen soll´n Ich bin ihm nachgereiset es soll erfüllet sein da hab ich ihn getroffen zu Mannheim an dem Rhein Ades, Brüder, lebet, lebet wohl bis wir einander wiedersehen soll´n Da hab ich

Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein (1914)

Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein (!) mit gebundnen Händen sechs Studenten drein sie saßen dort gefangen schon sechs Wochen lang weil sie der Freiheit sangen daß die Stadt erklang Der Kerkermeister selber klärt sich täglich aus: “Bei mir, Herr Bürgermeister reißt auch keiner aus!” aber sie sind verschwunden bei so großem Sturm in der zwölften Stunde aus

Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt an dem Main (1854)

Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt an dem Main wohl mit gebundnen Händen saßen sie allein Sie saßen dort gefangen wohl sechs Wochen lang weil sie von Freiheit sangen durch die Stadt entlang Und der Kerkermeister spricht sich täglich aus “Mir, Herr Bürgermeister Mir rückt keiner aus!” Jedoch sie sind verschwunden aus dem Gefangnenturm des Nachts die zwölfte Stunde wohl

Fürsten zum Land hinaus

Fürsten zum Land hinaus nun kommt der Völkerschmaus! Raus! Raus! Raus! Raus! Erst jagt den Wiener Hans dann den im Siegerkranz! Schub! Schub!… Wilhelm liebt Bürgermord mit ihm aus Preußen fort Schlagt den Hund! Bayernland ans Gewehr Ludewig taugt nichts mehr! Los! Los !… Sachsen wo bleibst ihr dann? euer Mitregent muss dran! Dran! Dran!… Adelig Hannoverland du wirst zur Affenschand! Pfui!.. Der

Hecker hoch dein Name schalle

Hecker! hoch dein Name schalle An dem ganzen deutschen Rhein Deine Treue, ja dein Auge Flößt uns all Vertrauen ein. Hecker! der als deutscher Mann Für die Freiheit sterben kann Wird auch Mancher jetzt nicht achten was dein Mund von Freiheit spricht Erst wenn sie in Fesseln schmachten dann erkennen sie dein Licht. Hecker! der als deutscher Mann für die

Hecker komm die Völker rufen

Hecker, komm, die Völker rufen Komm aus fernem Freiheitsland Komm, o komm, denn aller Augen sind nach dir, du Hort, gewandt Hecker, du brachst kühn die Bahn komm, der Freiheitstag bricht an Hecker, komm, die Freunde Warten Edle Kämpfer stehn bereit Wenn der Freiheit deine Lieben, deine Treuen Brechen Ketten weit und breit Mann der Freiheit, unser Schild Deine Zeit

Hecker Struve Sigel Blum

Hecker Struve Zitz und Blum kommt und bringt die Fürsten um in: Jahrbuch für Volksliedforschung VI , 1921 , Sammelwerk des Friedrich Raab zu Wetzlar . Hecker Struve Blenker Zitz und Blum bringt die deitsche Ferschte um! Friedrich Engels setzt diesen Spruch 1850 als Motto über einen Aufsatz in der “Neuen Rheinischen Zeitung” und schreibt dazu: “In diesem Refrain, den die süddeutsche “Volkswehr” von