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Blaue Nebel steigen von der Erde auf (Abendlied 1813)

Blaue Nebel steigen von der Erde auf Tag, du willst dich neigen Nacht, du brichst herauf Helle Sternlein funkeln schon in Herrlichkeit über Erdendunkeln strahlt die Ewigkeit Abendlüfte wehen durch den grünen Wald und wie Riesen stehen Eichen schon so alt O ihr alten Eichen aus der Riesenzeit ihr, die stolzen Zeugen der Vergangenheit Wachst nur ihr entgegen ihr, der

Brüder laßt uns gehn zusammen (D, 1841)

Brüder, laßt uns gehn zusammen in des Frühlings Blumenhaine Lasset unsre Herzen flammen auf im innigen Vereine Lieber Mai, holder Mai Winters Herrschaft ist vorbei Einst in solchen Maientagen ward ein Kleinod uns geschenket Muß das Herz nicht feurig schlagen wenn es jener Zeit gedenket? Gott verleih, Gott verleih daß uns blühe solch ein Mai Ach, es haben Feindes Mächte

Denkst du daran mein tapferer Lagienka

Denkst du daran mein tapferer Lagienka daß ich dereinst in unserm Vaterland an Eurer Spitze, nah bei Dubienka viertausend gegen sechzehntausen stand Denkst du daran, wie ich vom Feind umgeben mit Mühe nur die Freiheit uns gewann ich denke dran, ich danke dir mein Leben doch du Soldat, Soldat, denkst du daran? Denkst du daran wie wir bei Krakau schlugen

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien: Kein Schuß im heil´gen Kampfe sei getan Tambour, schlag an! Zum Blachfeld laßt uns ziehen Wir greifen nur mit Bajonetten an! Und ewig kennt das Vaterland und nennt mit stillem Schmerz sein viertes Regiment Und als wir dort bei Praga blutig rangen Hat von uns keiner einen Schuß getan Und als wir dort den

Universal-Liederbuch

J. J. Algier : Universal-Liederbuch , 1841: Weltlicher Liederschatz für Deutschlands Gesangfreunde – eine Sammlung von mehr als 1600 auserlesenen Liedern älterer und neuester Zeit.  Zur Erhöhung und Belebung geselliger Freunden , von J. J. Algier , dem Verfasser der süddeutschen Thalia und anderen Liederbüchern, unter mittelbarer Mitwirkung zahlreicher Singvereine.  Reutlingen , Druck und Verlag von Fleischhauer & Spahn. (Quelle)

Weit entfernt vom teuren Vaterlande (Wir irren hier umher)

Weit entfernt vom teuren Vaterlande Weit bin ich von dir, o treuster Freund von den Brüdern, die die Sklavenbande aufzulösen sich zum Kampf vereint Mutig zogen wir vereint zum Streite Tapfer hieb für Freiheit unser Schwert Und der Sieg war stets auf unsrer Seite und wir danken Gott, der unser Flehn erhört Dein gedacht ich vor des Kampfes Hitze dein