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Am Weidenboom am Weidenboom

Am Weidenboom, am Weidenboom da saßen sie allnächtig Sie sannen hin, sie sannen her ob Liebe ein Verbrechen wär´ am Weidenboom, am Weidenboom da liebten sie sich mächtig! Am Weidenboom, am Weidenboom Hat sie ihr Kind begraben Sie zog sich ab ihr Krinolin verfluchte sich und es und ihn am Weidenboom, am Weidenboom da fraßen ihr die Raben. Am Weidenboom, am

Auf ihr Reichen auf ihr Armen auf und nach Amerika

Auf, ihr Reichen, auf, ihr Armen auf und nach Amerika Hier ist´s nicht mehr auszuhalten hört´s doch alle, fern und nah Hier ist Armut, Not und Schmerzen dort ist auch das Leiden süß Liebe glüht aus allen Herzen wie einst dort im Paradies Für den Landmann, welche Freude wachset dort die Fülle Brot mähen braucht er kein Getreide dennoch keine

Das neue Lied vom dem versoffenen Fahnenschmied

Das neue Lied, das neue Lied vom dem versoffenen Fahnenschmied und wer das neue Lied nicht kann der fängt es heut zu lernen an Und wer das Lied nicht weiter kann der fange es von vorne an Text : Verfasser unbekannt aus Berlin auf die Melodie von “ O Tannenbaum “ Fahnenschmied ist eine Verballhornung von Pfannenschmied , der verlumpte

Die Männer denken stets sie sinds

Die Männer denken stets sie sinds die Frauen stehn unter ihnen der Mann ein Held, ein Gott, ein Prinz die Frau nur da zu dienen O Freund, im Irrtum sehr du bist für Frau´n brech ich heut Lanzen Ich sag es frei: Viel besser ist das Weibsen als das Mannsen!“ Die Männer wären die Herrn der Welt? Sie wärn der

Dort unten in der Mühle

Dort unten in der Mühle saß ich in süsser Ruh und sah dem Räderspiele und sah den Wassern zu Sah zu der bangen Säge es war mir wie ein Traum, die bahnte lange Wege in einen Tannenbaum Die Tanne war wie lebend in Trauermelodie durch alle Fasern bebend sang diese Worte sie „Du kehrst zur rechten Stunde o Wanderer, hier

Einmal im Jahr in der heiligen Nacht

Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht, verlassen die toten Soldaten die Wacht, die sie für Deutschlands Zukunft stehen. Sie kommen nach Haus, nach Art und Ordnung zu sehen, schweigend treten sie ein in den festlichen Raum, den Tritt der genagelten Stiefel, man hört ihn kaum sie stellen sich still zu Vater und Mutter und Kind, aber sie spüren, daß

Ernst Anschütz

Ernst Gebhard Salomon Anschütz wurde am 28. Oktober 1780 in Goldlauter bei Suhl geboren und starb am 18. Dezember 1861 in Leipzig. Der Pfarrerssohn studierte zunächst in Leipzig Theologie und arbeitete dort  dann 50 Jahre lang als Lehrer und Organist. Er schrieb viele bekannte Volks- und Kinderlieder. Außerdem gab er das in Deutschland wegweisende Buch „Musikalisches Schulgesangbuch“ heraus. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören: Alle meine Entchen,  Alle Jahre

Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch

Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch Sie wollten erjagen den weißen Hirsch Husch husch, piff paff, trara Sie legten sich unter den Tannenbaum, Da hatten die drei einen seltsamen Traum. Husch husch, piff paff, trara (Der Erste) Mir hat geträumt, ich klopft´ auf den Busch Da rauschte der Hirsch heraus, husch husch! (Der Zweite) Und als er sprang

Fichte

Die Fichte war der hauptsächliche Kultbaum der Süddeutschen (Alemannen und Bajuvaren). Wie die Fichte hier die Laubhölzer früherer Jahrhunderte in den Bergen und Wäldern verdrängt hat, so hat sie auch in den Volksfesten und Volksanschauungen die Buche, Birke und andere Laubbäume vertrieben. Als Dorfmaibaum wie als Pfingstmaie tritt die Fichtentanne ein. Auch auf den First des neugebauten Hauses wird eine

Fruh fruh des Morgens fruh

Fruh, fruh, des Morgens fruh hab ich kein Rast und Ruh Gleich wenn ich vom Schlaf erwach geh ich dem Wildbret nach in dem grünen Wald Als ich in den Wald ’nein kam, Stellt ich mich hintern Tannenbaum. Kommt gleich ein Has daher, Fragt, ob ich der Jäger war in dem grünen Wald. Ei, du mein lieber Has, Treib du