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Ach der Tag wie so lang (Emil)

Ach, der Tag wie so lang und mein Herz wie so bang, bis die Nacht und mein Freund mein Emil, nun erscheint! O wie wohl dann mir ist wenn er hold mich begrüsst, mein Willkomm ihn entzückt und ein Kuss ihn beglückt! Dann geniess ich der Lust, ihm zu ruhn an der Brust! Dann empfind ich es neu: er ist

Brüder zu den festlichen Gelagen

Brüder, zu den festlichen Gelagen hat ein Guter Gott uns hier vereint; allen Sorgen lasst uns jetzt entsagen trinken mit dem Freund, der´s redlich meint. da, wo der Neckar glüht, valleralla! holde Lust erblüht, valleralla! wie die Blumen, wenn der Frühling scheint Lasst uns froh die gold´ne Zeit durschschwärmen hängen an des Freundes treuer Brust an dem Freunde wollen wir

De kölsche Kappesboore (Kongo-Polka)

De kölsche Kappesboore die han kein Arbeit mih zick durch die neu Stadtmoore ehr Gähde sin futtüh Der Chress, et Nies un and’re die trecke fott vun Huus: Noh Afrika se wand’re met ihrem Brassel us. Dat Port´monee voll Füß su rofe se: Adjüss! Heut sehn wir uns zum allerletztenmal jetzt geht’s nach Afrika, jetzt gehts nach Afrika heut seh’n

De lamentatione Jeremiae Kunigundis

De lamentatione Jeremiae KunigundisIch bin eine alte Jungferdie keinen Mann bekommen kannAch ich kann bekommen keinen MannWas fang ich arme Alte anO lamentatio Mit Gewürz und Gerumpel handelt ich eine Weiljetzt hab ich Schwefel und Zundel feileine alte War, blutschlechter Gewinnwo will ich alte Krämerin hinO lamentatio Und wenn doch nur einer käm und der mich nähmer möcht sein gross

Deutsche Zecher am Missouri

Ein Sommerabend lag im Land voll hellem Sternenscheine wir saßen am Missouristrand beim goldenen Wein vom Rheine wie alte Heimatseligkeit zog´s durch die Brust uns wieder und wie in ferner Jugendzeit erklangen unsre Lieder. Weltsehnsucht hat aus Deutschlands Gaun getrieben uns vor Jahren meerüber sind, das Glück zu schau’n, wir trotzgen Mut’s gefahren nun haben wir, durch gleiche Art und

Die Löschgenossen aus dem Turnverein allhier

Chor I:  Die Löschgenossen aus dem Turnverein allhier Chor II: Die täten sich beraten, es schwepperte viel Bier Chor I:  Der Durst nach Ruhm und Ehre durchglühet ihren Geist Chor II: Sie woll´n den Leuten zeigen, was wirklich löschen heißt Tutti:     Tschahi, Tschahe, tschahia, hoa , hum Die Löschdose wandert in dem Kreise herum Die Prise fasst ein jeder, die Prise fasst

Dir Frankfort maindorchstreemde Stadt

Dir, Frankfort, maindorchstreemde Stadt wo, wemmer blos se sieht, mer sich gleich ´nen verschossen hat dir deene hell mei Lied! Gaum steck der Mensch de ´rein wärd´s ihm gemietlich hier; er mechde nischt wie eegal schrein Mei Franktfort low´ ich mir! Eens sieht vor allen gleich er ein längkst is es weltbegannt: Schenies und Milljonärsch gedeihn in Frankforts Luft brilljant.

Dubedubedub (Knieschaukellied)

Dubedubedub ming Mann es kumme Dubedubedub wat hät hä brahd? Dubedubedub ein Scheff von Junge Dubedubedub dat es kott Waar bei Simrock Nr. 154 in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel – 1895

Ein Schüler aß wie viele Knaben

Ein Schüler aß, wie viele Knaben, Die Datteln für sein Leben gern; Und um des Guten viel zu haben, So pflanzt er einen Dattelkern In seines Vaters Blumengarten. Der Vater sah ihm lächelnd zu Und sagte: Datteln pflanzest du? O Kind, da must du lange warten! Denn wisse, dieser edle Baum Trägt oft nach zwanzig Jahren kaum Die ersten seiner

Es fiel die Stadt des Schnupftabaks

Es fiel die Stadt des Schnupftabaks Die Festung ward genommen, O Gipfel allen Wohlgeschmacks, “Kownoer” – sei willkommen! Mir scheint der “Nutschitutschi” matt In jeglicher Belichtung.- Kowno die jüngste deutsche Stadt, Gibt dem Geschmack die Richtung Es geht von Niemen bis zur Murg Durch Deutschlands Gau´n ein Niesen Hatschi!  – – – Feldmarschall Hindenburg Noch mehr – von solchen Prisen