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Ach ach ach Herr Meyer in Ochsenkopp is Feier

Ach, ach, ach Herr Meyer in´ Ochsenkopp is Feier Da brennt det janze Hinterhaus da schmeißt der eene den andern raus Text: anonym – “Ochsenkopp” war ein berüchtigtes Zucht- und Arbeitshaus am Alexanderplatz in Berlin – der finstere viereckige Bau konnte bis zu tausend Gefangene aufnehmen Musik: zur Meyer-Polka von O. Blume (1866) in Mutter der Mann mit dem Koks ist da

Alle Vögel sind schon da (die Rekruten alle)

Alle Vögel sind schon da: Die Rekruten alle. Wie sie ihre Koffer ziehn, Die Gesichter schwitzend glühn Schon in ernstem Dienstbemühn. Musik mit Klang und Schalle. An dem Tore warten schon. Voll von großer Freude, Musketier und Grenadier, Gefreiter und Herr Unteroffizier. Alle, alle sind sie hier, Kerls von Samt und Seide. Feldwebel ist auch schon da, Fragt nach ihrem

Anna Kathrinchen Schlenkerbein

Anna Kathrinchen Schlenkerbein kommt die ganze Nacht nicht heim hat gesungen, hat gesprungen mit dem scheiben Schusterjungen bei Lewalter , mündlich aus Kassel , 1911 Nr.394 ähnlich Böhme I 1392 ( Kassel ), Dillmann 303, Schmitz: Volkstümliches aus dem Siebengebirge , Bonn 1901, S.16. Zeitschrift 17 S. 391 Nr. 113a ( Thüringen ), Dähnhardt I 103 (Anfang auch 102), Hruschka

Auf einem Omnibus (Dinorah von Meyerbeer)

Auf einem Omnibus saß ein Mechanikus der hatte Lackstiefel an daneben saß ein Mann der hatte welche an die rochen nach Tran Da kam ein andrer Mann der hatte welche an die rochen sehr nach Tran da sagte der eine Mann sie haben ja Stiebeln an die riechen nach Tran da sagte der andere Mann Wat jeht denn Sie det

Berliner Musikant

Der Berliner Musikant – Liederbuch für die Schule – herausgegeben von Fritz Jöde , erschienen in 2 Bänden im Georg Kallmeyer Verlag (später Möseler-Verlag) Wolfenbüttel / Berlin 1931. Das Buch ist eine Sonderausgabe des “Kleinen Musikanten” – der erste Band enthält auf etwa 90 Seiten zumeist Kinderlieder. Georg Kallmeyer (1875-1945) war vor dem 1. Weltkrieg Teilhaber der Ramdohrschen Buchhandlung in Braunschweig, durch

Bombaratschi dara Bombaratschi dara

Bombaratschi dara! Bombaratschi dara! Bombaratschi! Bombaratschi! Rewelutschion! Bomsvalera! Wir brauchen keinen König mehr! Bomsvalera! Wir brauchen ihn nicht mehr! Ça! Ça! Rewelutschion! Text und Musik : anonym , als “Die Bauernmarseillaise von 1848” 1907 / 1908 in “Niedersachsen”, Jg. 13 – mit einem plattdeutschen Kommentar von “Heidjer”, in dem es u. a. heißt: 1848 “köm mit eenemmal ook in eenigen Dörpern

Brassier

Joseph von Brassier de Saint-Simon-Vallade , geboren am 8. August 1798 zu Brixlegg in Tirol und verstorben am 22. Oktober 1872 in Florenz. Stammt aus einer französischen Emigrantenfamilie und war Diplomat. Soll die deutsche Übersetzung des Liedes “Das Schiff streicht durch die Wellen, Fidelin” getextet haben. Eine andere Erklärung nennt den Frankfurter Guido von Meyer. Siehe die Erläuterungen in Böhmes

Braunschweiger Liederbuch

Braunschweiger Liederbuch , Georg Kallmeyer Verlag 1937 , Wolfenbüttel , Berlin. Bearbeitet vom amtlichen Lehrplanausschuß für Gesangunterricht , in zwei Bänden

Bremer Liederbuch

Das Bremer Liederbuch, herausgegeben im Auftrage des Kreisobmannes des national-sozialistischen Lehrerbundes Kreis Bremen Walter Kreikemeyer ,bearbeitet und herausgegeben von Oskar Zweibarth , Hermann Niemeyer , Rudolf Kloß , Robert Ebbecke und Wilhelm Lethmate. Für die Oberstufe (7. – 8. Schuljahr) , Arthur Geist Verlag Bremen, 1934 Etwa 200 Seiten mit Noten , noch nicht ins Archiv eingearbeitet

Buko von Halberstadt

Burchard von Halberstadt , Bischof  , wurde um das Jahr 1030 in Schwaben geboren , 1059 dann Bischof von Halberstadt und entschied 1062 als Gesandter Heinrichs IV. die streitige Papstwahl zugunsten Alexanders II. Er focht dann siegreich gegen die heidnischen Liutizen in der Mark und in Pommern (1068), beteiligte sich 1073 an dem sächsischen Aufstand gegen Heinrich IV. (s.d.) als dessen unversöhnlichster