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Guden Dach (Laubfrosch und Maibraut)

Der Laubfrosch und die Maibraut Der Laubfrosch: Guden Dach, guden Dach! Geben se user Lôfföschje wat Se hat lange nist ehat Sau geben se´r wat Sau hat se wat. Drei halbe Schock Ei, kein fûl Ei Dat fule Ei smît wi vor de Dör oppen Stein entwei Ein Ei, twei Ei, drei Ei, veir Ei, fîf Ei, ses Ei Dat

Heischen

„Heischen“ oder auch „Häschen“ ist vielerorts der Ausdruck für Betteln, Geld und Gaben sammeln. Meist sammeln Kindern , z.B. beim Martinssingen, Nikolauslaufen, Kurrente-Singen, beim Gabensammeln für den Muttergottesaltar im Mai, wo der Muttergottesstatue eine Krone aufgesetzt wurde. Beim Maibrot heischen, beim Ritual mit der Maibraut. Eines der Mädchen, die „Braut“, ist gewöhnlich weiß gekleidet; es trägt auf jeden Fall ein Krönchen

Maibaum

Wir wenden uns zu dem andern uralten erotischen Brauch, zu dem Einholen des Maibaumes. Er wird bereits in Urkunden des XIII. Jhdts. als alt und traditionell bezeichnet. An bestimmten Tagen, am ersten Mai (Walpurgistag) oder zu Himmelfahrt, auch zu Pfingsten, besonders zu Johanni wurde ein festlich geschmückter, oft mit menschlichen Kleidern behangener Maibaum (Birke, Fichte oder Tanne, auch Eiche) unter

Maibraut

Maibraut -> Siehe auch “ Krone heischen „

Wir bedanken uns für Eure Gaben (Maibraut)

Wir bedanken uns für Eure Gaben mit der Zeit getan ihr sollt mir Euren Seelen vor Jesu kommen stehn „In Mallingen ( Kreis Diedenhofen-Ost , [ Lothringen ]) gehen seit uralter Zeit am 1. Mai junge Mädchen zur Schmückung des Marien-Altares „sammeln“. Wenn sie nach Absingen von zwei oder drei Marienliedern etwas erhalten, sprechen sie,,“ [die oben wieder gegebenen Zeilen]