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Ach die Sonne brennt so sehr (auf dem Marsche)

Ach die Sonne brennt so sehr und das Fläschen ist schon leer doch wir haben frischen Mut trotz der heißen Sonnenglut Schau, da kommt ein kühler Wald der Herr Hauptmann, der ruft “Halt! Legt ab den Tornister schwer setzt zusammen die Gewehr!” Kameraden, jetzt geruht Speis und Trank gibt frischen Mut Lagert euch ins frische Grün und vergesset Sorg und

Als ich an einem Sommertag (Soldatenlied)

Als ich an einem Sommertag hinter Metz, bei Paris und Chalons im grünen Wald im Schatten lag hinter Metz, bei Paris und Chalons Sah ich von fern ein Mädchen stehn hinter Metz, bei Paris und Chalons die war so bezaubernd schön hinter Metz, bei Paris und Chalons Und die Büchsen müssen knallen die Franzosen müssen fallen hinter Metz, bei Paris

Annemarie

Annemarie taucht als Name in zahlreichen Liedern auf, besonders im Kontext des Ersten Weltkriegs. Oft handelt es sich dabei um Soldatenlieder. Die Soldaten phantasieren dabei eine junge Frau oder ein Mädchen, das sich mit den Männern einlässt und schwanger wird.  Siehe dazu auch Männerphantasien von Klaus Theweleit.

Das schönste Leben auf der Welt

Das schönste Leben in der Welt führt der Soldat, zieht er ins Feld dann schnallt er sein´n Tornister sein Mädchen herzt und küßt er Drauf zieht er hin mit leichtem Sinn denkt manchmal noch ans Liebchen hin (Doch wenn er jetzt auch von ihr zieht er sie doch nicht für immer flieht) denn treu ist die Soldatenliebe ja Liebe, ja Liebe

Dem Kaiser sei mein erstes Lied

Dem Kaiser sei mein erstes Lied ihm kling der erste Klang des Vaterlandes Schirm und Hort preis ich mit lautem Sang Sein Name füllt mit reger Lust jedwedes Deutschen treue Brust Der Kaiser lebe hoch Denn wie mein Herz dem Bruder schlägt so schlägt´s dem Kaiser hoch Was gilt´s, wenn er mein Bruder ist Mein Kaiser ist er doch Und

Der König rief: Mein Volk wach auf

Der König rief: Mein Volk wach auf Germania recke dich die Feinde drängen sich zuhauf dein Gott verläßt dich nicht Das gute alte deutsche Schwert nimm kraftvoll in die Hand Es hat noch immer sich bewährt zum Schutz fürs Vaterland Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn ruhmreiche Helden kämpfen für deine

Deutsche Jugend auf zum Streite

Deutsche Jugend, auf zum Streite rüste Dich mit Herz und Hand Beug dem Joch dich fremden Geistes nicht im eignen Vaterland Über unsrer Väter Erde ist ein heißer Kampf entbrannt deutsche Jugend auf zum Streite rüste dich mit Herz und Hand Deutsche Sitte, deutschen Glauben deutsche Ehre, deutschen Mut laßt mit treuem Sinn uns pflegen als der Deutschen höchstes Gut

Deutsche Jugend auf zum Streite (1884)

Deutsche Jugend, auf zum Streite rüste Dich mit Herz und Hand Beug dem Joch dich fremden Geistes nicht im eignen Vaterland Über unsrer Väter Erde ist ein heißer Kampf entbrannt deutsche Jugend auf zum Streite rüste dich mit Herz und Hand Deutsche Sitte, deutschen Glauben deutsche Ehre, deutschen Mut laßt mit treuem Sinn uns pflegen als der Deutschen höchstes Gut

Drei muntre Burschen saßen gemütlich bei dem Wein

Drei muntre Burschen saßen gemütlich bei dem Wein und schenkten ihn gar wacker in ihre Gläser ein Da sprach der eine: Füllet die Becher bis zum Rand Ich hab zu Haus ein Liebchen dem sei mein Gruß gesandt Schwarzäugig und schwarzlockig wie eine Tanne schlank und Lippen, glühend, frische wo manchen Rausch ich trank Da trafen sich die Gläser und

Du bist mein Bräutchen Treue schwör ich

Aus blitzendem Metall gegossen aus wildem Flammenschoß entsprossen eine Fürstin auf dem Throne so seh ich die Kanone und leg zum Schwur auf´s Rohr die Hand Treu halt ich aus, treu halt ich aus mit dir im Straiß, mit dir im Strauß Mit Gott für König, Vaterland mit Gott, mit Gott für´s Vaterland Du bist mein Bräutchen Treue schwör ich