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Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar

Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar an Mut wie an Hoffnung reich, beim Amboss ein Meister fürwahr, im Fleisse kam keiner mir gleich. Ich liebte den Frohsinn, den Tanz, den Gesang, ich küsste manch Dirn mit rosiger Wang, ihr Herz hat mir manche geweiht das war eine köstliche Zeit Einst waren die Mädchen so treu wie das Gold

Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar (neue Version)

Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar an Mut wie an Hoffnung reich, beim Amboss von jeder ein Meister fürwahr im Fleisse kam keiner mir gleich Ich liebte den Frohsinn, den Tanz, den Gesang ich küsste manch Dirnlein mit rosiger Wang ihr Herz hat mir manche geweiht das war eine köstliche Zeit Vor älteren Zeiten sich vieles ergab was

Einst lebt ich so harmlos in Freiheit und Glück

Einst lebt´ ich so harmlos in Freiheit und Glück gefüllt war der Beutel, stets heiter mein Blick. Ich klirrte mit Sporen, ich schwang das Rappier zu frohen Gesängen wie schmeckte das Bier! Frohlockend stets schwärmt´ ich durch Fluren und Hain o selig, o selig, ein Fuchs noch zu sein! Jetzt hab ich Semester und heiss’ altes Haus, das war ja

Heil sei dem Tag an welchem du bei uns erschienen

Heil sei dem Tag, an welchem du bei uns erschienen Dideldum. – (Das ist das Zwischenspiel) – “Es ist schon lange her, Wir alle können uns nicht mehr darauf besinnen”, Dideldum! “Das freut uns um so mehr. Aus vollem Herzen rufen wir: Heil uns, der Zar ist da! Du bist ein grosser Held! Vivat! Halleluja!” O wie schön die Worte

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien: Kein Schuß im heil´gen Kampfe sei getan Tambour, schlag an! Zum Blachfeld laßt uns ziehen Wir greifen nur mit Bajonetten an! Und ewig kennt das Vaterland und nennt mit stillem Schmerz sein viertes Regiment Und als wir dort bei Praga blutig rangen Hat von uns keiner einen Schuß getan Und als wir dort den

Kreutzer

Conradin Kreutzer wurde am 22. November 1780 in Meßkirch geboren und starb am 14. Dezember 1849 in Riga, er war Musiker, Dirigent und Komponist. Wie Albert Lortzing oder Louis Spohr gilt er als typischer Vertreter der Frühromantik und des musikalischen Biedermeier. Sein bis heute bekanntestes Werk ist die Oper Das Nachtlager in Granada.  Darüber hinaus hat er etliche Volkslieder vertont, die besonders im Allgemeinen Deutschen

Lortzing

Albert Lortzing, geboren am 23. Oktober 1801 in Berlin, wo er am 21. Januar 1851 auch starb, war Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent. Lortzing gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper (Opéra comique)

Schatz mein Schatz jetzt heißt es scheiden

Schatz mein Schatz jetzt heißt es scheiden reich noch einmal mir die Hand Kämpfen, siegen, bluten, leiden gilt´s für´s deutsche Vaterland Wenn die Kugel schont mein Leben das sollt´ eine Freude geben Gott, der Herr, erhört dein Flehn schenkt uns einst ein Wiedersehn Ostwärts geht´s durch blut´ge Spuren treulich folgt der Liebe Gruß auf der Walstatt heiße Fluren stürmend eilt

Schier dreissig Jahre bist du alt (Der alte Mantel)

Schier dreissig Jahre bist du alt Hast manchen Sturm erlebt Hast mich wie ein Bruder beschützet Und wenn die Kanonen geblitzet Wir beide haben niemals gebebt Wir lagen manche liebe Nacht Durchnässt bis auf die Haut Du allein, du hast mich erwärmet Und was mein Herze gehärmet Das hab ich dir, Mantel, vertraut Geplaudert hast du nimmermehr Du warst mir

Sonst spielt ich mit Zepter (O selig ein Kind noch zu sein)

Sonst spielt ich mit Zepter, mit Krone und Stern,das Schwert schon als Kind, ach ich schwang es so gern.Gespielen und Diener bedrohte mein Blickfroh kehrt ich zum Schoße des Vaters zurückUnd liebkosend sprach er: Lieb Knabe bist meinO selig, o selig, ein Kind noch zu sein Nun schmückt mich die Krone, nun trag ich den Sterndas Volk, meine Russen, beglückt