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´s ist alles dunkel ´s ist alles trübe (Soldatenversion)

´s ist alles dunkel, ´s ist alles trübe Ja weil mein Schatz ein´n andern liebt. Ich hab geglaubt, sie liebet mich bei der Nacht Aber nein, aber nein, aber nein, aber nein Aber nein, aber nein, sie hasset mich Was nützt mir ein schöner Garten, Wenn andre drin spazieren geh´n Und pflücken mir die Röslein ab bei der Nacht woran

´s ist alles dunkel im Schützengraben

´s ist alles dunkel im Schützengraben verklang der letzte Schuß ins Tal wir glaubten schon, die Schlacht wär aus wir glaubten schon, die Schlacht wär aus aber nein, aber nein, aber nein, aber nein jetzt geht´s zum Sturme erst hinaus Was nützet mir das Käsemesser das sonst an meiner Seite hing es kam´s Kommando aufgesteckt es kam´s Kommando aufgesteckt ei

A Busserl is an schnuckrig Ding

A Busserl is an schnuckrig Ding mer weiss nit, wie es tut mer isst es nit, mer trinkt´s auch nit und dennoch schmeckt´s so gut Und was a Schreiber schreiben kann wohl in zehntausend Stund das druckt a einzig Busserl aus dem Dirndl auf den Mund A Busserl is a schnuckrig Ding mer’s nit begreifen kann im Herzle is a

Abgesessen von den Pferden (1914)

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh Hört! Gen´ralmarsch wird geschlagen Hebt euch von dem grünen Rasen! Jeder nimmts Gewehr zur Hand Viele hunderttausend Streiter Fußvolk, Artillerie und Reiter schützen treu das Vaterland Zahllos stehn an allen

Ach bin ich nicht ein armer Mann!

Ach, bin ich nicht ein armer Mann! Ich hab´ nichts zu verzehren. Das Weib das hat die Hosen an, ich muß die Stube kehren; ich hüt die Zieg und auch die Kuh und krieg auch noch viel Schläg´ dazu. O Jerum! O Jerum! O Jerum! Wenn ich des Morgens früh aufsteh, so fängt sie an zu blitzen; da kommt mir

Ach Gott laß dich erbarmen das Zillertal ist worden arm

Ach Gott! ach Gott, laß dich erbarmn! Das Zillertal ist worden arm Durch Leibsteuer und Geldaufschlag Da führt man jetzt gar ein große Klag und auch andre Anlagen und Beschweren, So jetzt täglich zunehmen auf der Erden Das jetzt der arme Bauersmann Schier gar nimmer erschwingen kann Die Leibsteuer hat gewährt acht ganze Jahr, Der Aufschlag lang zuvor da war

Ach Gott vom Himmel sieh darein (1524)

Ach Gott vom Himmel, sieh darein Und laß dich des erbarmen Wie wenig sind der Heil´gen dein Verlaßen sind wir Armen Dein Wort man nicht läßt haben wahr Der Glaub´ ist auch verloschen gar bei allen Menschenkindern Sie lehren eitel falsche List Was eigner Witz erfindet Ihr Herz nicht eines Sinnes ist In Gottes Wort gegründet Der wählet dies, der

Ach Gott wie ist der Himmel so rot (Kriegslied)

Ach Gott wie ist der Himmel so rot , rosenrot wie eine Glut rosenrot, wie eine Glut das bedeutet Soldatenblut das vergießen tut Vater ich bin Euer Sohn Helfet mir mit Geld davon Helfet mir mit Gut oder Geld daß ich nicht brauch ziehen in das Feld und darf bleiben hier Ach Sohn, du mein lieber Sohn helfen will ich

Ach Himmel es ist verspielt (Andreas Hofer)

Ach Himmel, es ist verspielt ich kann nicht mehr lange leben, der Tod steht vor der Tür will mir den Abschied geben, meine Lebenszeit ist aus ich muss aus diesem Haus Mich General vom Sand den führen sie jetzt gefangen, mein´ bittern, blutgen Schweiß den habens mir abgenommen sie führn mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand Hier

Ach höchster Gott ins Himmels Saal

Ach, höchster Gott in ´s Himmels Saal Erhör einmal im Jammertal Das Wehklagen der Armen! Hilf deiner armen Christenheit Leg ab den großen Krieg und Streit Laß dich´s einmal erbarmen! Ach, mein Gott! wie viel Christenblut Ist schon worden vergossen Darab der Himmel trauren thut Erschlagen und erschossen! Wann du nicht hilfst, Herr Jesu Christ Und machest Fried auf dieser