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Auferstehn ja auferstehn wirst du mein Staub

Auferstehn, ja auferstehn wirst du mein Staub, nach kurzer Ruh Unsterblich`s Leben wird, der dich schuf, dir geben Halleluja, halleluja Wieder aufzublühn werd ich gesät Der Herr der Ernte geht und sammelt Garben uns ein, uns ein die starben! Halleluja, halleluja Tag des Danks, der Freudentränen Tag Du meines Gottes Tag Wenn ich im Grab genug geschlummert habe erweckst du

Begrabt den Leib in seiner Gruft

Begrabt den Leib in seiner Gruft bis ihn des Richters Stimme ruft Wir säen ihn, einst blüht er auf und steigt verklärt zu Gott hinauf Grabt mein verwesliches Gebein o ihr noch Sterblichen nur ein es bleibt, es bleibt im Grabe nicht denn Jesus kommt und hält Gericht Ach Gott Geopferter! Dein Tod Stärk´ uns in unsrer letzten Not laß

Geschichtliche Entwicklung der Heimathymnen

Die Bezeichnung der Lieder In den Kommers- und Liederbüchern der letzten Jahrzehnte nimmt eine Liedergattung einen immer breiteren Raum ein, die in den früheren Sammlungen nur durch einige im weitesten Sinne zu Volksliedern gewordene Vertreter angedeutet war. Es sind dies Lieder, die dem Preise eines enger begrenzten Gebietes, sei es einer Provinz oder einer Landschaft, gewidmet sind, die in dem betreffenden Gebiete eine gewisse Volkstümlichkeit

Ich bin ein deutscher Knabe

Ich bin ein deutscher Knabe Und hab’ die Heimat lieb Wo Gott in allen Gauen Den Gnadenbrief uns schrieb Der Täler und der Auen Pracht Die zieht mich an mit Zaubermacht Ich bin ein deutscher Knabe Und hab die Heimat lieb Hal li, hal li, hal li, hal li o, hal li o Ich bin ein deutscher Knab Und liebe

Ich bin ein deutsches Mädchen

Ich bin ein deutsches Mädchen Mein Aug ist blau, und sanft mein Blick Ich hab ein Herz Das edel ist, und stolz, und gut Ich bin ein deutsches Mädchen Zorn blickt mein blaues Aug auf den Es hasst mein Herz Den, der sein Vaterland verkennt Ich bin ein deutsches Mädchen Erköhre mir kein ander Land Zum Vaterland Wär mir auch

Klopstock

Friedrich Gottlieb Klopstock – 1724-1803

Mutter ach Mutter es hungert mich

Mutter, ach Mutter es hungert mich Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir säen geschwind Und als das Korn gesäet war rief das Kind noch immerdar Mutter, ach Mutter es hungert mich! Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir ernten geschwind Und als das Korn geerntet

Patzke

Johann Samuel Patzke, geboren am 24. Oktober 1727 in Seelow bei Frankfurt/Oder und gestorben am 14. Dezember 1787 in Magdeburg,  war Sohn eines Kontrolleurs bei der Königlichen Accise in Frankfurt und studierte seit 1748 in Frankfurt später in Halle Theologie. Nach dem Studium kehrte er nach Frankfurt zurück und versuchte sich mit eigenen literarischen Arbeiten und Übersetzungen über Wasser zu halten, da

Selig sind des Himmel Erben

Selig sind des Himmel Erben die Toten, die im Herre sterben zur Auferstehung eingeweiht nach den letzten Augenblicken des Todesschlummers folgt Entzücken folgt Wonne der Unsterblichkeit Im Frieden ruhen sie los von der Erde Müh´ Hosianna vor Gottes Thron zu seinem Sohn begleiten ihre Werke sie Text: Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) Musik: auf die Melodie von Wachet auf ruft uns