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Ach wenn du wärst mein eigen

Ach wenn du wärst mein eigen Wie lieb solltst du mir sein! Wie wollt´ ich tief im Herzen Nur hegen dich allein! Und alle Wonn´ und alles Glück Mir schöpfen nur aus deinem Blick! Ach wenn du wärst mein eigen Wie wär die Welt dann schön! Es bliebe Nichts zu wünschen Als stets dich anzusehn. und ganz versunken in mein

Ach wie ists möglich dann (Neudichtung)

Ach, wie ist´s möglich dann dass ich dich lassen kann! Hab dich von Herzen lieb das glaube mir! Du hast die Seele mein so ganz genommen ein, dass ich kein´ andere lieb als Dich allein Blau blüht ein Blümelein das heisst Vergissnichtmein, dies Blümelein leg ans Herz und denk an mich! Stirbt Blüt’ und Hoffnung gleich wir sind an Liebe

Auf der Berge grünem Saume

Auf der Berge grünem Saume ist´s so lieblich ist´s so schön wie in sanftem süßem Traume wandeln wir auf lichten Höhn An dem Himmel welch ein Blauen wieviel Blumen auf den Auen welch ein Singen, welch ein Klingen welche Wonne hier Auf der Berge grünem Saume da ist´s so lieblich, da ist´s so schön Vögelein singen im Himmelsraume Friede wohnt

Auf laßt uns fröhlich wandern

Auf laßt uns fröhlich wandern in schöner bunter Reih´ von einem Ort zum andern hell tön´ ein Lied dabei Ein Lied aus froher Brust o welche große Lust ja welche, welche große Lust ein Lied aus froher Brust Wir ziehen in die Weite wie´s liebe Vögelein so traulich Seit´ an Seite wir alle groß und klein So leget Hand in

Auf mein Deutschland schirm dein Haus

Auf, mein Deutschland, schirm dein Haus Stelle deine Wachen aus! Keine Zeit ist zu verlieren Schlägt der Erbfeind an das Schwert. Laß marschieren, laß marschieren Daß die Grenze sei bewehrt! Österreich einst im Siegesglanz fürchtest keinen Waffentanz laß hell auch die Tromme rühren von der Donau bis zum Po laß marschieren, laß marschieren deine Scharen folgen froh Preußen, zieh dein

Backe Kucken backe

Backe Kucken backe Mehlchen ist im Sacke Eichen ist im Korbe Kukuk ist gestorbe Wo sollen wir ihn begraben? Hinterm Kachelawen Schub in den Ofen Diese Version von Backe Backe Kuchen aus Pommerellen , Wolfs Zeitschrift III. 237

Da ist er da ist er der liebliche Mai

Da ist er da ist er der liebliche Mai Der Himmel so heiter die Erde so neu Die Fluren so duftig so blinkend von Tau die Bäche so murmelnd die Lüfte so lau Die Nachtigall flötet im Blütengesträuch der Hänfling singt hüpfend von Zweige zu Zweig es scherzen die Fische im schimmernden See es taumeln die Bienen im blühenden Klee

Der Sommer ist vorüber die Blumen sind verblüht

Der Sommer ist vorüber die Blumen sind verblüht nun stimmet an mit Brausen der Herbst sein lustig Lied Er jagt durch alle Bäume er jagt sich fast zu Tod und all die grünen Blätter die färbt er gelb und rot Nun fängt er an zu Pusten und heult und pfeift gar sehr die Blätter fallen nieder die Bäume werden leer

Du bist wie eine Blume

Du bist wie eine Blume so hold, so schön und rein Ich schau dich an und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein Mir ist, als ob ich die Hände auf´s Haupt dir legen sollt Betend, daß Gott dich erhalte so rein, so schön, so hold Text: Heinrich Heine () Musik: vertont von Barry , Bechtel , Brauer , Commer ,

Eins zwei drei der Müller hat sein Frau verlor´n

Eins zwei drei Bicke borne bei Bicke borne Pfefferkorn der Müller hat sein Frau verlor´n Das Entechen hat sie g´funden d´Katzen schlagen d´Tromme d´Mäus kehren d´Stuben aus d´Ratten tragen den Dreck hinaus ´s sitzt  ein Männel unter dem Dach hat sich bald zu krank gelacht Anmerkungen: Statt “Bicke Borne Bei” auch “Hicke hacke hei” / statt “Entechen” auch “Hänschen” /