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Alldeutschland hat (Siegesgesang aus Samson)

Alldeutschland hat in Kraft vereint in Staub geworfen den stolzen Feind Preist darum laut die Heldenschar jubelt ihr Dank, die Schutz uns war Usprünglich eine Komposition für Chor und Orchester von Georg Friedrich Händel: Gott Dagon hat den Feind besiegt – aus Samson, 1743 uraufgeführt Text: Newburgh Hamilton Musik: Georg Friedrich Händel in: Frisch gesungen (1912)

Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai macht die Seele frisch und frei Laßt das Haus, kommt hinaus, windet einen Strauß! Rings erglänzet Sonnenschein duftend pranget Flur und Hain Vogelsang, Hörnerklang tönt den Wald entlang Wir durchzieh’n Saaten grün Haine, die ergötzend blüh’n Waldespracht – neu gemacht nach des Winters Nacht. Dort im Schatten an dem Quell rieselnd munter, silberhell klein und

Auf auf zum fröhlichen Jagen

Auf, auf zum fröhlichen Jagen, Auf in die grüne Heid, Es fängt schon an zu tagen, Es ist die schöne Zeit. Die Vögel in den Wäldern Sind schon vom Schlaf erwacht Und haben auf den Feldern Das Morgenlied vollbracht. Tridihejo, dihejo, dihedihedio Tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio. Frühmorgens, als der Jäger In grünen Wald ‘neinkam, Da sah er mit Vergnügen

Auf, ihr muntern Hochzeitsgäste

Auf, ihr muntern Hochzeitsgäste, helfet dieser Jungfraunschar heut an diesem Freudenfeste, ehret das beglückte Paar! Welches Gott zusamm verbunden, durch sein heilig´s Sacrament; Gnade hat´s darin gefunden, sich zu lieben bis ans End´. Auf! es solle nun bei allen deren Brust hat Redlichkeit, der gerechte Wunsch erschallen: Leben sollen lange Zeit Braut und Bräutigam beisammen, fröhlich, wie zu jener Stund’,

Bist du gewandert durch die Welt (Eichsfeld)

Bist du gewandert durch die Welt auf jedem Weg und Pfade, schlugst auf in Nord und Süd dein Zelt an Alp und Meergestade; hast du mein Eichsfeld nicht gesehn mit seinen burggekrönten Höhn und kreuzfidelen Sassen das Rühmen magst du lassen. Dort, wo die junge Leine fliesst die Unstrut wallt zu Tale, der Hilfensberg die Werra grüsst der Ohmberg seine

Blitzende Speere jubelnde Chöre

Blitzende Speere jubelnde Chöre Männer im Stahlglanz Mädchen im Wahlkranz Kampfeslust und purpurnes Blut Jugendglut und brausender Mut Wenn uns im Kriegstakt Ahnung des Siegs packt wenn uns der Tanz glückt hell uns der Kranz schmückt! Vaterland o Dir nur allein Setzen Blut und Leben wir ein Vaterland, Vaterland, dir allein Text: H. Stieglitz – Musik: Konradin Kreutzer , 1834 (1780-1840) in:

Burschen heraus!

Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Wenn der Lerche Silberschlag grüßt des Maien ersten Tag, dann heraus, und fragt nicht viel, frisch mit Lied und Lautenspiel! Burschen heraus! Burschen heraus! Lasset es schallen von Haus zu Haus! Ruft um Hilf´ die Poesie gegen Zopf und Philisterei, dann heraus bei Tag und Nacht, bis sie wieder frei gemacht!

Da kommt die Maus von allen Mäusen her

Da kommt die Maus von allen Mäusen her sie nahm das Korn gefangen und schleift´s als hin und her Die Maus, das Korn, geht alles verlorn Schenkt frisch ein, wir wollen heut lustig sein Da kommt dte Ratt von allen Ratten her sie nahm die Maus gefangen und schleift sie hin und her Die Ratt, die Maus, daß Korn ´s 

Das Leben ist ein Würfelspiel

Das Leben ist ein Würfelspiel. Wir würfeln alle Tage. Dem einen bringt das Schicksal viel, Dem and´ren Müh´ und Plage. Drum frisch auf, Kameraden, Den Becher zur Hand, Zwei Sechsen auf den Tisch. Die eine ist für das Vaterland, Die andere ist für mich. Noch würfeln wir um unser Glück Und um ein gut Gelingen. Vielleicht auch bald um das

Daß man den Sommer gewinnen mag

Heut ist auch ein frölicher Tag daß man den Sommer gewinnen mag alle ir herren mein, der Sommer ist fein! So bin ich der Winter, ich gib dirs nit recht, o lieber Sommer, du bist mein knecht! alle ir herren mein, der Winter ist fein! So bin ich der Sommer also fein, zu meinen Zeiten da wechst der Wein; alle