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Ach Gott wie weh tut scheiden

Ach Gott, wie weh tut scheiden hat mir mein Herz verwundt So trab ich über die Heiden und traur zu aller Stund Der Stunden, der seind allsoviel mein Herz trägt heimlichs Leiden wie wohl ich oft fröhlich bin. Tät mir ein Gärtlein bauen von Veil und grünem Klee ist mir zu früh erforen tut meinem Herzen weh. Ist mir erfrorn

Am Waterberg am Waterberg

Am Waterberg am Waterberg im heissen Sonnenbrand liegt eine deutsche Heldenschaar zur Rast im Wüstensand in treuer Wacht die Posten stehn sie halten scharf “Lug aus!” dass nicht der Feind bricht ungesehn vom Dorn´nbusch wild heraus von durst´gen Lippen schmachtend haucht es in die Fern hinein Lieb Vaterland, lieb Heimatland sollst mir gegrüsset sein Da plötzlich, horch! Alarm erklingt es

An eines Bächleins Rande (Tausendschön)

An eines Bächleins Rande gar lieblich anzusehn da stand im grünen Walde ein Blümlein Tausendschön und in der Quelle Spiegel sah es betrübt hinein was hilft mir all mein Blühen blüh ich für mich allein Da rief der blaue Himmel was klagst du allzumal Mit Sonne, Mond und Sternen bin ich bei dir im Tal Das Blümlein rief dagegen mit

Anstand

.Schulaufsatz:….. der Förster geht auf die Jagd, dann legt er sich auf den Bauch und knallt, und das nennt er Anstand. in Lacht Euch Laune (1925)

Auf ihr Brüder laßt uns wallen (Vaterlandssänger)

Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen In den großen heil´gen Dom, Laßt aus tausend Kehlen schallen Des Gesangs lebend´gen Strom! Wenn die Töne sich verschlingen, Knüpfen wir das Bruderband, Auf zum Himmel Wünsche dringen Für das deutsche Vaterland, Auf zum Himmel Wünsche dringen, Dringen für das deutsche Vaterland. In der mächt´gen Eichen Rauschen mische sich der deutsche Sang daß der

Auf und an spannt den Hahn

Auf und an, spannt den Hahn lustig ist der Jägersmann Büchsenknall, Hörnerschall über Berg und Tal Ja, wir ziehen in das Feld Kampf allein befreit die Welt Darum frei, Jägerei stets gepriesen sei Wo er hält in dem Feld haben wir den Feind gestellt aus dem Wald, wenn es knallt treiben wir ihn bald Auf, trara! Durch Dorn und Korn

Bei Sedan auf den Höhen

Bei Sedan auf den Höhen Da stand nach blut´ger Schlacht in den letzten Abendstunden ein Sachs wohl auf der Wacht Die Wolken ziehn gen Osten die Dörfer stehn in Brand sie beleuchten Wald und Flur in dem schönen Frankenland Horch, was jammert dort im Busch? Es ist ein Reitersmann der da liegt mit blut´ger Wunde im Busche bei Sedan “Reich

Bei Sedan wohl auf den Höhen

Bei Sedan wohl auf den Höhen sieh da steht nach blutger Schlacht bei stillem Abendwehen ein Schütze auf der Wacht Er ging wohl auf und nieder schaut an die tote Schar die gestern um die Stunde noch frisch und rüstig war Was jammert dort im Busche was klagt in bittrer Not „Gib  Gott, zur letzten Stunde mir einen sanften Tod

De Kuckuck up dem Tune sat

De Kuckuck up dem Tune sät, dat regnt en Schuer und he word nat. Do keem de blide Sunnenschien, do word de Kuckuck hübsch und fien. De Kuckuck breed sin Feddern ut, u und floeg wul äwert Goltschmeds Hues. Guten Tag, guten Tag lieber Goldschmied mein, schmied meinem Schatz ein Ringelein. Schmied meinem Schatz einen Rosenkranz, einen Rosenkranz zum Abendtanz.

Der Auszug nach Weiler (1848)

Für die Bauern war von den neuen Forderungen [im März 1848] keine so wichtig wie die Befreiung des Bodens, die Aufhebung der Feudallasten. In manchen Orten fehlte die Geduld, um auf gesetzliche Regelung zu warten, vielleicht auch der Glaube daran. In Baden kam es zuerst seit dem 6. März da und dort zu Ausschreitungen, die zumeist auf Zerstörung der Akten