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Flamme empor (Vor der Bismarcksäule)

Flamme empor siehe, dein Lodern zu sehen Vaterlands Söhne umstehen rings dich im Chor Leuchte hinein weit in die heimischen Lande Hoch von den Alpen zum Strande glimme der Schein Glühe zum Ruhm ihm, der dem Deutschen so teuer Künde, o heiliges Feuer sein Heldentum Dunkle Nacht lag auf Germaniens Gauen nirgends war Einheit zu schauen Ansehn und Macht Da

Flex

Walter Flex wurde am 6. Juli 1887 in Eisenach geboren und starb am 16. Oktober 1917 bei Pöide (Peude) auf der estnischen Insel Saaremaa (Ösel). Sein Buch ” Der Wanderer zwischen beiden Welten ” enthielt auch das bekannte, mehrfach vertonte Gedicht “Wildgänse rauschen durch die Nacht”. Das Buch wurde “das erfolgreichste Buch eines deutschen Schriftstellers im Ersten Weltkrieg und eines der sechs erfolgreichsten deutschen Bücher

Kommersieren

Anstatt einer Bergriffserklärung folgt hier eine satirische Predigt von Otto Ernst Schmidt, genannt Otto Ernst (1862-1926): Ernsthafte Predigt vom Commersieren Solche Brüder müssen wir haben, Die versaufen, was sie haben. Liebe Brüder. Es sind einige unter euch in Briefen wider mich aufgestanden mit beweglichen Klagen, daß ich in meiner tiefgründigen Abhandlung »Vom Essen und Trinken« das Essen bevorzugt und das

Vorwort: Kinder-Gärtlein 2 (Naive Inhalte)

Der Herausgeber der “Dichtungen aus der Kinderwelt” (1815) sagt von solchen (naiven) Kinderreimen, Sie sind eben so lieblich und hold, so heiter einfach und schuldlos, als es die Kinderseelen selber sind. Das Kosliedchen z B “Mein Kindchen ist fein Könnt feiner es sein? Es hat mir versprochen Sein Herzchen gehör mein Wie ist es so fein? Könnt feiner es sein ? Und

Was ist ein Volkslied

Volkslied, ein jedes Lied, das vom Volke ohne Noten gesungen wird. Der Ausdruck deutet ausschließlich auf die Aufnahme, die ein Lied in sangesfrohen Volkskreisen gefunden, auf das Schicksal hin, das es erfahren hat; es besagt nichts über den Ursprung, den Verfasser des Liedes. Auch Gedichte von Kunstdichtern können echte Volkslieder werden (wie z. B. Goethes »Heidenröslein«, Heines »Loreley«, Eichendorffs »In

Wildgänse rauschen durch die Nacht

Wildgänse rauschen durch die Nacht mit schrillem Schrei nach Norden; Unstete Fahrt habt Acht, habt Acht, die Welt ist voller Morden. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt, graureisige Geschwader! Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt, weit wallt und wogt der Hader. Rausch zu, fahr zu, du graues Heer! Rauscht zu, fahrt zu nach Norden! Fahrt ihr nach Süden übers Meer, was ist