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Auf des Pilgerpfades Auen

Auf des Pilgerpfades Auen stehn zwei Blümchen gleicher Art schön und lieblich anzuschauen hold und heiter, süß und zart Selig, wer die Blümchen findet dreimal selig, wer sie pflückt Wer in einen Kranz sie windet der ihm Aug´ und Herz entzückt Nie verweilen diese beiden Frost und Hitze rührt sie nie Mag der Herbst die Flur entkleiden auch den Stürmen

Ein Hühnervölkchen sitzt im Klee

Ein Hühnervölkchen sitzt im Klee am ersten Tag der Jagd da kräht der Hahn o weh o weh mir träumte diese Nacht das schöne Leben wär vorbei es roch nach Pulver und nach Blei drum Kinder küsst mich eh wir gehn wer weiss ob wir uns wieder sehen Zwei Hasen treffen sich bei Nacht zum zarten Liebesspiel, doch morgen ist

Es stehn zwei Freunde Hand in Hand

Es stehn zwei Freunde Hand in Hand und nehmen Abschied still Sie ziehen in ein fremdes Land so weit das Schicksal will Sie ziehn betrübt und traurig fort noch unbestimmt an welchen Ort doch denken beide, eh sie gehn: wer weiß, ob wir uns wiedersehn Der Sohn ergreift den Wanderstab: Lebt wohl, ihr Eltern beid. Wenn ich nur euren Segen

Es stehn zwei Freunde Hand in Hand

“Es stehn zwei Freunde Hand in Hand” ist ein sentimenales Abschiedslied aus dem 19. Jahrhundert.

Es zog ein Hitlermann hinaus

Es zog ein Hitlermann hinaus Er ließ sein Mütterlein zu Haus Und als die Trennungsstunde kam Er traurig von ihr Abschied nahm Sie aber weinend zu ihm spricht: Hitlergardist, tu deine Pflicht! In München war die erste Schlacht Wo rote Hitlerfahnen weh’n Davon erzählt kein dickes Buch Was sich am Odeonsplatz zutrug Wo eine kleine Heldenschar Fürs Hakenkreuz gefallen war

Es zog ein Rotgardist hinaus

Es zog ein Rotgardist hinaus für Freiheit und für Recht. Er ließ sein Mütterlein zuhaus zog mutig ins Gefecht. Und als die Stund der Trennung kam er traurig von ihr Abschied nahm sie aber leise zu ihm spricht “Spartakusmann, tu deine Pflicht .” Das Volk stand auf, die Schlacht begann – die rote Garde wacht ! Die rote Fahne stolz

Hoch will ich den König preisen (Stralauer Fischzug 1806)

Hoch will ich den König preisen Der bei seines Volkes Rufen Steigt herab des Thrones Stufen Frohen freundlich sich will zeigen Wie die Sonn´ aus Wolken bricht Jedem strahlt und wärmt ihr Licht. Ja der König ist der unser Den wir in der Freude denken Der im Schrecken uns will lenken Wenn wir beten “Vater unser” Heut noch sagt, es

Man sagt von starken Helden (Heinrich der Löwe)

Historie und Geschichte von Herzog Heinrich dem Löwen Man sagt von starken Helden Sie sein zu preisen hoch Darum so muß ich melden Von einem Herren auch Er ist von edlem Stamme Und ist ja lobenswert Von wegen großer Taten Führt er billig das Schwert Preis wollte er erlangen Zog weit in fremde Land Abenteuer anzufangen Das kam ihm auch